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14/12/2015 11:49 CET | Aktualisiert 14/12/2016 06:12 CET

Macht Social Media mich zum Workaholic?

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Viele Agenturen und insbesondere Online-Agenturen machen einen Hype um Social Media, Content-Marketing, automatische Lead-Generierung per Email-Marketing und Story-Telling. Dennoch bleiben manche Marketing-Profis entspannt.

Einerseits liegt es daran, dass sie ein komplexes Marketing-Instrumentarium einsetzen: Klassische Werbung (TV, Print, Radio), Außendienstmitarbeiter, Messen & Seminare, klassische Aussendungen und Händler, um nur die wichtigsten Kanäle zu nennen.

Andererseits haben die Spezialisten gelernt, einen Kommunikationskanal nach der Leistung und nicht nach der Neuheit oder Lautstärke seiner Promoter zu beurteilen. Sie haben nämlich auch immer den Verkaufserfolg im Blick.

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Die virtuelle Welt setzt nur flüchtige Signale

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Auch ich setze auf Content bei Veröffentlichungen in XING, publiziere Fakten beim Email-Marketing und versuche in meinem Blog aktuelle Themen aufzugreifen. Mein Internet-Auftritt informiert kurz und übersichtlich die Besucher und ist gerade deshalb nicht für Suchmaschinen optimiert. Mir ist aber bewusst, dass die virtuelle Welt nur flüchtige Signale setzt und die oft erhoffte Markenprägung ausbleibt.

Aus meinen Studien habe ich gelernt, dass nur unique und klare Botschaften zu starken Marken führen. Ich kann Ihnen versichern, dass auch heute die Marken vorne stehen, welche sich die Mühe gemacht haben, einen klaren Benefit zu definieren und diesen auf einzigartige Weise darstellen. Zusätzlich prägen diese Marken Ihre Botschaft durch einen hohen Werbedruck (sie verdienen ja genug) und halten so das prägnante Markenbild aufrecht.

Warum ich Ihnen das erzähle? Zum Jahresende lässt man gerne das Jahr Revue passieren, freut sich über seine Erfolge und grübelt über die Dinge, welche nicht so gut gelaufen sind. In der hektischen Welt der neuen Medien mutiert Mancher zu einem Workaholic, getrieben von immer neuen Möglichkeiten der Kommunikation und zahlreichen Tools zum Messen. Ich möchte Sie ermuntern, sich zurück zu lehnen und sich die Frage zu stellen: „Braucht´s das? Braucht´s das wirklich?" (Zitat von Gerhard Polt)

Ich empfehle Ihnen (und besonders dem Gehetzten): beschäftigen Sie sich mit der Stärke Ihrer Marke, dessen Visualisierung und fokussieren Sie die Kanäle. Dann bleibt Ihnen wieder mehr Zeit für Ihre strategischen Aufgaben. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bei den „vielen unverzichtbaren neuen Möglichkeiten" entspannt bleiben und sich auf Ihre Erfahrung besinnen.

Herzlichen Gruß

Bernhard Hebel

FaktenSchmied

Video: Shortcuts für Social Media: Mit diesen Tricks sparen Sie bei Facebook unfassbar viel Zeit

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