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17/12/2016 06:04 CET | Aktualisiert 18/12/2017 06:12 CET

Satirischer Rückblick: Putin, Bombe, Merkel

Die abgelaufene Woche war von wichtigen Personen geprägt.

Putin hat die Schlacht um Aleppo gewonnen, die Rebellen haben verloren. Wir hegen traditionell immer Sympathien mit den Rebellen, weil wir alle gern immer mal Lust hätten zu rebellieren.

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Wie es heißt, könnte Gerhard Schröder Sigmar Gabriel dazu verhelfen, als Kanzlerkandidat anzutreten. Da sieht man wieder, wie die Putin-Freunde die Wahlen beeinflussen. Man kann gespannt sein, ob es Martin Schulz schafft. So lange zu warten, um dann nach der Wahl als Hoffnungsträger der SPD zur Stelle zu sein.

Die wertloseste Währung der Welt bekommt einen neuen Namen. Das wird nichts nützen, denn die Scheine zeigen immer noch Khomeini.

Die Nobelpreise wurden verliehen, Bob Dylan kam wie angekündigt nicht. Er wollte es vermeiden, gefragt zu werden, ob er sich nun als Pop-Literat sieht.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland möchte mehr muslimische Vertreter in den Rundfunkräten, weil in den Nachrichten oft ein zu schlechtes Bild von den Muslimen vermittelt werde. Viele fragen sich, ob die Rundfunkräte überhaupt Einfluss auf die Nachrichten haben. Aber wenn man Posten in Gremien anstrebt, dann gehört der Islam wirklich zu Deutschland.

Im Berliner Senat ist eine Vertreterin der Scharia Staatssekretärin geworden. Man wundert sich: Wieso nur eine? In Berlin hat man mit Scharia wenigstens ein Rechtssystem, das konsequent durchgesetzt wird.

Journalistin Dunja Hayali hat ein neues Thema entdeckt: Sexismus.

Die Kanzlerin empfing Hollande zum vermutlich letzten Mal als französischen Präsidenten. Für Merkel ist es ganz ungewöhnlich, das jemand aus der Politik ausscheidet, ohne dass sie ihm das Vertrauen ausgesprochen hat.

Nur drei Paare aus Bauer sucht Frau sind noch zusammen. Der Bauer muss ja nicht aufhören, eine Frau zu suchen, nur weil er schon eine gefunden hat.

Die, die schon länger hier leben, schätzen den Muslimischen Bevölkerungsanteil zu hoch ein, fand eine Studie heraus. Allerdings weiß man nicht genau, ob der Anteil derjenigen, die den muslimischen Anteil zu hoch schätzen, nicht zu hoch geschätzt wird. Anders sieht es bei Grünen und Sozialdemokraten aus, die finden den muslimischen Anteil zu niedrig.

Ein Zwölfjähriger wird verdächtigt, eine Nagelbombe auf einem Weihnachtsmarkt zu zünden vorgehabt zu haben. Das Erstaunliche: Er ist vermutlich wirklich noch minderjährig. Ein Generalverdacht ist unangebracht; er wollte nicht auf jedem Weihnachtsmarkt eine Bombe zünden, sondern nur auf einem einzelnen.

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