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25/10/2015 07:34 CET | Aktualisiert 25/10/2016 07:12 CEST

Satirischer Rückblick: Assad bis Zwanziger

Die abgelaufene Woche war voller Informationen.

Syriens Präsident Assad besuchte seinen russischen Amtskollegen Putin. Putin steht in dem Ruf, unbeliebten Regierungschefs nach der Abwahl einen Posten in der Energiewirtschaft zu vermitteln.

Deutschland ist gegenüber mehr Menschen freundlich, es nimmt aus Syrien sowohl Flüchtlinge auf als auch deutsche Kriegsheimkehrer.

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Der ehemalige Entertainer Niels Ruf musste sich vor Gericht verantworten, weil er eine Klofrau mit Pfefferspray angegriffen haben soll. Ruf sagte, er habe das für seine neue Show gehalten.

Das Magazin Playboy will auf Aktfotos verzichten. Damit öffnet man sich neuen Käufern, die schon beim Anblick normal gekleideter Frauen erregt werden.

Die Kanzlerin besuchte den türkischen Präsidenten Erdogan, der laut Verfassung aber nur repräsentative Kompetenzen hat. Ihr ging es darum, mal wieder auf den Bildern, die durch die Medien gehen, das dekorative Element zu sein.

In Thüringen geht das Gerücht um, die Polizei hätte Anweisung, in ihren Presseberichten alles wegzulassen, was der Regierung nicht passt. Belegen lässt sich das nicht, es gibt nur Polizisten, die gemäß dieser Wahnvorstellung die Presseberichte verfassen.

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DFB-Chef Zwanziger streitet Spiegel-Berichte über Korruption bei der Vergabe der WM nach Deutschland ab. Das ist ein verdammt ungünstiger Zeitpunkt für ein Dementi, damit spielt man den Leuten in die Hände, die Lügenpresse! grölen.

Ein Afd-Politiker sorgte für einen Eklat, weil er in der Talkshow einen schwarz-rot-gelben Wimpel ausrollte. Das war äußerst unfair, denn die anderen Gesprächsteilnehmer waren darauf nicht vorbereitet und hatten nicht ihre Fahnen zum Ausgleich dabei.

Im indonesischen Aceh treten schärfere Scharia-Regeln in Kraft. Die Bevölkerung ist noch skeptisch, weil sie Angst vor dem Unbekannten hat. In Gegenden mit strengen Scharia-Regeln regt sich kein Unmut mehr dagegen.

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