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10/10/2015 07:02 CEST | Aktualisiert 10/10/2016 07:12 CEST

Satirischer Rückblick: Blatter bis Klopp

Die abgelaufene Woche war gespickt mit Infos.

Die Zahl der Ankömmlinge ist höher als zunächst erwartet. Die Schleuser klagen schon über Überlastung.

Angela Merkel hat klargestellt, dass in der modernen Welt Grenzen nicht kontrolliert oder gesichert werden können. Das ist nicht so zu interpretieren, als dass sie planen würde, die Krim zu annektieren.

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Der nordkoreanische Bundeskanzler Kim jong-un ist dicker geworden, melden Geheimdienste. Das ist relevant, weil das bedeuten könnte, dass sich in der nordkoreanischen Bevölkerung die Hungersnot verstärkt.

Helene Fischer wurde sowohl zur erotischsten als auch nervigsten Prominenten gewählt. Was wie ein Widerspruch aussieht, ist logisch zu erklären; sie ist erotisch, aber man kommt nicht ran, und das nervt.

Angela Merkel reiste nach Indien. Sie wollte sich darüber informieren, wie Indien es geschafft hat, eine Milliarde Inder aufzunehmen.

Der Friedensnobelpreis ging an das Quartett für Dialog in Tunesien. Da sieht man, wie Merkel den Nobelpreis hätte gewinnen können; sie müsste ein Quartett für den Dialog in Deutschland initiieren.

Klopp wird Trainer in Liverpool. Das bedeutet, dass jetzt immer im deutschen Fernsehen als Hintergrundmusik bei Bildern von ihm die Beatles gespielt werden.

Die thüringische Stadt Jena hat international Aufmerksamkeit geweckt, weil ihr Bürgermeister die Hoffnung äußerte, Deutschland würde die Zurückhaltung gegenüber Israel aufgeben, um die Ursachen von Flüchtlingsströmen zu bekämpfen. Er geht offenbar davon aus, dass es bei einem Ende von Israel keine jüdischen Flüchtlinge gibt, die es nach Deutschland schaffen.

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FIFA-Chef Blatter wurde gesperrt. Wie es scheint, werden wieder einmal nur die kleinen Fische bestraft und nicht die Hintermänner in Qatar.

In der EM-Qualifikation hat Die Mannschaft gegen Irland verloren. Langsam reicht es aber mit unserer Offensive, uns im Ausland beliebt zu machen.

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