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05/12/2015 07:01 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Satirischer Rückblick: Klima, Krieg, Kohle

Was die abgelaufene Woche an Nachrichten zu bieten hatte, ist rückblickswürdig.

Auf dem Klimagipfel in Paris beschlossen die wichtigsten Regierungen die Begrenzung der Klimaerwärmung auf maximal zwei Grad Celsius. Wenn sich das Klima doch stärker erwärmt, lag es jedenfalls nicht an den Regierungen, sondern an den Leuten, die deren Beschlüsse schlecht umgesetzt haben.

Ein zu warmes Klima ist nicht nur schlecht für die Wintersportindustrie, es lässt den Meeresspiegel ansteigen, und dann ist beim Baden das Wasser zu tief.

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Mehrere Prominente haben ihre Unterstützung für Xavier Naidoo bekundet, der vom NDR entnominiert worden war. Noch mehr Prominente allerdings nicht. Es droht eine Spaltung der Gesellschaft wegen des NDR.

Man müsste bei der Solidarisierung differenzieren können, dass man nur den Migrationshintergrund von Xavier Naidoo unterstützt, nicht aber, wie manche seiner Äußerungen interpretiert werden können.

Das als Nachrichtenmagazin bekannte Presseerzeugnis „Der Spiegel" muss sparen und Stellen streichen. Das soll sich aber für die Leser nicht in einem Mangel an Information auswirken; wer braucht schon Informationen, wenn man Jakob Augstein hat.

Günther Jauch hatte seine letzte Talk-Sendung in der ARD, zu Gast war Wolfgang Schäuble. Schäuble zeigte damit, dass er nicht nur Steuergelder ausgibt, sondern auch die Leute dabei besucht, wie sie ihr Geld verdienen.

In der Flüchtlingskrise wurde ein Abkommen mit Erdogan erzielt. Erdogan ist der Präsident der Türkei und hat als solcher eine lediglich repräsentierende Funktion, genau wie das Abkommen. Er bekommt drei Milliarden Euro von der EU und muss das Geld zweckgebunden ausgeben für Flüchtlinge, die dadurch an der Weiterflucht gehindert werden.

Man weiß nicht, ob das wirkt, es könnte sein, dass viele lieber dorthin wollen, wo das Geld herkommt.

Viele Migranten und der Zentralrat der Muslime in Deutschland stehen einer weiteren Aufnahme von Flüchtlingen skeptisch gegenüber. Es dauert eben ein paar Generationen, bis sie in unserer Willkommenskultur angekommen sind.

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Hamburg hat sich dagegen entschieden, sich für die Austragung der Olympischen Spiele zu bewerben. Für die Sportfunktionäre bedeutet das, sie müssen hinterher keine Ermittlungen im Zusammenhang mit der Vergabe fürchten.

Die Reality-Doku „Die Geissens" wird abgesetzt. Die Programmchefs haben bemerkt, dass immer noch neue Folgen produziert wurden.

Baden-Württemberg erlässt ein Tempolimit von 120 km/h auf allen Autobahnen. Jetzt braucht man noch länger, um aus Baden-Württemberg herauszukommen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg spendet 45 Milliarden Dollar. Er ist also gar nicht so asozial wie das Netzwerk, das er geschaffen hat.

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