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03/12/2016 05:55 CET | Aktualisiert 03/12/2017 06:12 CET

Satirischer Rückblick: Was diese Woche politisch wichtig war

Die abgelaufene Woche war journalistisch hochwertig.

Der Presserat feierte sein Bestehen. Es war ein rundes Jubiläum, aber die Nennung des Alters wäre für das Verständnis nicht relevant. Bundespräsident Gauck sprach und erklärte, er könne sich immer noch an die Presse in der DDR erinnern und wisse daher den Unterschied dazu, was wirkliche Lügenpresse sei. Vielen geht es entsprechend, wenn sie sich noch daran erinnern, was ein wirklicher Bundespräsident war.

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Angela Merkel riet einem Angstbürger im Live-Chat, man solle doch auf Flüchtlinge zugehen und sie kennenlernen. Sie weiß, dass Flüchtlinge gerne Selfies machen mit Leuten, die schon länger hier leben.

So was könnte man auch den Merkel-Gegnern raten - einfach mal auf die Kanzlerin zugehen und sie persönlich kennenlernen, dann werden Vorurteile abgebaut.

Frankreichs Präsident Hollande bleibt bis zur nächsten Wahl im Amt und tritt dann nicht noch einmal zur Wahl an. Wieder einer, der den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören verpasst hat.

Mehr zum Thema: Als Merkel in Jena einen Flüchtling begrüßt, platzt einem CDU-Mitglied der Kragen

Im Verfassungsschutz ist ein islamistischer Maulwurf enttarnt worden. Bei dieser Meldung dachten viele erschrocken: "Was, ich bin aufgeflogen?" Vielleicht haben ihn auch die Dschihadisten als Verfassungsschützer enttarnt und jetzt soll es so aussehen, als wäre er wirklich Dschihadist, der sich in den Verfassungsschutz eingeschlichen hatte.

Er war völlig unauffällig, außer dass er bei den Grünen und in einem Porno war. Da hätte man nicht erwarten können, dass er auch noch einem dritten Netzwerk angehört.

Ströbele soll noch einmal für den Bundestag kandidieren, damit er und nicht ein ehemaliger CDU-Angehöriger als Alterspräsident die Eröffnungsrede hält. Das hätte auch eine abschreckende Wirkung auf Jugendliche, die sich potenziell radikalisieren könnten: So sehen verurteilte Terrorhelfer ein paar Jahre später aus!

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Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass immer mehr Migranten den deutschen Lebensstil ablehnen. Auch bei Deutschen. Die Kanzlerin meint dazu, sollen sie doch einfach mal auf die Deutschen zugehen und sie richtig kennenlernen.

Kubas Sozialreformer Fidel Castro ist gestorben. Die Welt hat ihm viel zu verdanken, besonders dass es auf Kuba mit Dollars so billig ist. Viele Fortschrittliche finden es bedauerlich, dass er es unterlassen hat, auf Kuba die Elektroautos einzuführen, wo er doch die politische Macht für die Durchsetzung gehabt hätte.

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