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03/12/2016 09:12 CET | Aktualisiert 04/12/2017 06:12 CET

Rente: Wir werden uns darauf einstellen müssen, länger zu arbeiten

Buena Vista Images via Getty Images

Die jetzige Rentendebatte ist wichtig und notwendig - gerade im Hinblick auf die nachfolgende Generation. Ich habe zwei Kinder im Alter von 25 und 27 Jahren, die mich kritisch fragen, wie wir die Renten in Zukunft sichern wollen.

Nach wie vor halte ich die drei Säulen, auf denen unser Rentensystem aufgebaut ist, für wichtig: gesetzliche Rente, private Altersvorsorge und die betriebliche Altersvorsorge, die wir fördern sollten.

Im Koalitionsvertrag wurde beschlossen, die betriebliche Altersversorgung zu stärken, besonders in Kleinbetrieben und bei Geringverdienern. Dabei stehen zwei Handlungsfelder im Raum: Eine Optimierung der steuerlichen Förderung sowie eine bessere Ein- und Anbindung der Tarifvertragsparteien bei der Organisation und Durchführung der betrieblichen Altersversorgung.

Mehr zum Thema: Chef der CDU-Jugend fordert Aufstand der Jungen gegen die Rentenpolitik

Wir werden uns in Zukunft darauf einstellen müssen, länger zu arbeiten. Bei einer steigenden Lebenserwartung wird das unumgänglich sein. Dabei wird nach Leistungsfähigkeit zu differenzieren sein. Schon jetzt können und wollen immer mehr ältere Menschen in Deutschland länger arbeiten. Aber auch immer mehr Betriebe können und wollen nicht auf erfahrene Fachkräfte verzichten.

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Auf Initiative der Union hat der Bundestag die "Flexi-Rente" beschlossen, welche die Menschen in Deutschland in die Lage versetzen wird, durch präventive Maßnahmen erstens länger zu arbeiten und zweitens das längere Arbeiten attraktiver zu gestalten.

Die "Flexi-Rente" macht unser Rentensystem moderner, individueller und generationengerechter. Sie hilft den Arbeitgebern, sie hilft den Arbeitnehmern, sie hilft den Alten, und sie hilft den Jungen. Deshalb ist die "Flexi-Rente" ein Schritt in die richtige Richtung.

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Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

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