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05/12/2015 05:24 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Wo ist eure Menschlichkeit geblieben: in Bosanska Krupa wurden auf offener Straße Straßenhunde getötet und schwer verletzt!

Brent Winebrenner via Getty Images

Hundefänger in Aktion. Vorletzte Nacht und gestern morgen waren Hundefänger auf dem Gebiet Bosanska Krupa unterwegs und töteten etliche Hunde, wie auf der Facebook Page "Krupljani.ba" stand.

Die Veröffentlichung löste eine Welle der Reaktionen von verbitterten Bürgern aus, die empört über diese bestialische Tat waren und unter den Kommentaren tauchte das Bild eines Hundes auf, der dem Tod mit einem zertrümmerten Kiefer entkam.

"Ich habe ein privates Tierheim mit 50 Hunden. Jeden Monat vermittle ich um die 10 Hunde in die EU. An ihre Stelle rücken 10 neue Hunde nach und so fingen wir an das Problem der Population von Straßenhunden wenigstens ein wenig in den Griff zu bekommen.

Von der Stadt haben wir keine Hilfe verlangt, selbst wenn wir nachgefragt haben erhielten wir nie etwas. Der deutsche Verein, der mein kleines Tierheim finanziert, entschied sich ein Jahr lang Kastrationen von Straßenhunden in Bosanska Krupa durchzuführen. Im Laufe des Jahres haben wir 70 Hunde und 10 Katzen kastriert.

Mit großer Mühe und einer Menge investiertem Geld schafften wir die Zahl der Straßenhunde zu reduzieren. Jedoch, so lange unsere Menschen uneinsichtig sind, wird es auch weiterhin ausgesetzte Hunde geben. Wir erhielten die Information das die Straßenhunde eingefangen und getötet werden.

Am Morgen danach erhielten wir eine Million Nachrichten darunter auch Bilder des Hundes. Wir haben uns sofort organisiert und ein Freund fuhr den Hund nach Bihac wo ich auf ihn beim Tierarzt Herr Samir Mujagic wartete. Der Hund hat ernste Verletzungen des Kiefers. Dazu war leicht zu bemerken auch ein großer Schnitt entlang des Kopfes.

Wir wissen nicht namentlich wer das getan hat, aber wir wissen auch das niemand von alleine raus gehen wird und die Hunde einsammeln und töten. Mit dieser Aktion hat unsere Stadt und unser Bürgermeister jegliche internationale Hilfe verspielt hat.

Es wird nie mehr eine Aktion durchgeführt werden. Es wird auch in den deutschen Medien davon berichtet. Mein Verein gibt auf. Neben dem wurde monatlich auch bedürftigen und armen Familien geholfen mit Essensspenden, Kleidung, Schuhe selbst finanziell wurden sie unterstützt.

Schämen sollen sie sich. Menschen aus anderen Ländern helfen deinen Leuten, du gibst das Versprechen und trittst alle Mühe in einer Nacht. Ich schäme mich das ich meine Stadt vertreten habe die sich nun in aller Munde befindet" sagt Sabina Pecanin für das Portal otocani.net vor dem Verein "Tierhilfe Weyarn e.V".

UNTERZEICHNET DIE PETITION: https://www.change.org/p/government-of-una-sana-canton-stop-state-terror-against-dogs-in-bosnia?recruiter=199351031&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

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