Gunter Weißgerber

Deutscher Politiker SPD, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages

Gunter Weißgerber war von 1990 bis 2009 sächsischer
Bundestagsabgeordneter und in dieser Zeit 15 Jahre Vorsitzender der
sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion (1990 bis 2005).

Weißgerber arbeitete während seiner Bundestagszeit im Haushaltsausschuss der Volksvertretung.

Bei der Bundestagswahl 2005 gewann er seinen Leipziger Wahlkreis direkt mit dem besten Landes-Ergebnis aller Sozialdemokraten in Sachsen und ohne Landeslisten-Absicherung.

Er hat sich bis heute immer gegen eine Regierung von SPD und Linksaußen ausgesprochen.

Weißgerber trat am 8. Oktober 1989 in das Neue Forum ein und war am 7. November 1989 Gründungsmitglied der Leipziger SDP. Für die SDP/SPD war er regelmäßiger Redner der Leipziger Montagsdemoonstrationen 1989/90.

Den Deutschen Bundestag verließ er 2009 aus freier Entscheidung.
Weißgerber ist studierter Ingenieur für Tiefbohr-Technologie. Er ist derzeit Unternehmensberater und Publizist.

http://www.gunter-weissgerber.de/

OBM-Wahl Dresden: Offener Brief an die Sachsen-SPD

Hallo Dirk, in Dresden fuhr die SPD am heutigen Tage wiederum ein Ergebnis ein, welches sowohl in der Tradition der SPD in Dresden seit 1990 liegt als auch sämtliche Erwartungen an ein realistisches Ergebnis bestätigte. Herzlichen Glückwunsch!
06/07/2015 12:22 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat

Im Text zitiere ich sehr oft Wolfgang Leonhard. Mit Wonne zitiere ich ihn. Ich hatte das Glück, ihn im Rahmen einer Veranstaltung der Kurt-Schumacher-Gesellschaft Bonn e.V. am 6. Januar 1990 im Reichstag kennenzulernen.
16/06/2015 13:54 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat Teil 6

Wer in Verbrechen denkt und lebt, der kann nicht in der Lage sein, Freiheit und Demokratie aufzubauen. Das Leben in einer Parallelwelt bietet nicht die Phantasiemöglichkeiten. So wie Spartakus ebenfalls keine bessere Welt vor Augen hatte.
09/06/2015 15:30 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat Teil 5

Die nächste Stufe auf dem Weg in die offizielle Diktatur wurde mit dem doppelten Lottchen Volksdemokratie erklommen. Im Begriff stecke zweimal das Wort Volk, in Volk selbst und in dem griechischen Wort Demos. Eine Plattitüde sondergleichen.
02/06/2015 19:03 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat Teil 4

Es hatte alles nichts genützt. Obwohl seit dem 30. April 1945 die Gruppe Ulbricht Sorge trug, dass in der gesamten Berliner Verwaltung vor Einzug der Westalliierten kommunistische Gewährsmänner installiert waren, war der Wahlausgang für die SED vernichtend.
27/05/2015 18:42 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat -Teil 3

Nach der skrupellosen Zerstörung der frei entstandenen Antifaschistischen Komitees und der Bildung einer scheinbaren Parteienpluralität stand der nächste Schritt zur Gleichschaltung der Bevölkerung auf der Tagesordnung.
20/05/2015 10:54 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat - Teil 2

Die Hoffnungen auf überwältigenden Zuspruch für die Kommunisten trugen nicht. Im Gegenteil, die Kommunisten galten schnell als Stalins Gehilfen, bestärkt durch die Dominanz der Exilkommunisten über die, die in Deutschland überlebt hatten.
13/05/2015 16:26 CEST

Linke Lebenslüge: Tendenz zum Unrechtsstaat - Teil 1

Der Vorsatz der deutschen Exilkommunisten war im April 1945 eindeutig. Die SBZ sollte eine kommunistisch alles durchdringende Verwaltung bekommen, ungeachtet des Willens der Bevölkerung. Die Machtfrage wurde von Ulbricht bereits von Anfang an mit bleiernem Kasernensozialismus beantwortet.
07/05/2015 14:20 CEST

Befreiung 1945 - für Mittel-Osteuropäer ein Januskopf

Als Sachse wünschte ich mir manchmal, Roosevelt und Eisenhower hätten das Wort von Jalta nicht gehalten und wären 1945 bis Berlin gezogen und hätten Thüringen und Obersachsen nicht gegen Westberlin eingetauscht.
15/04/2015 11:46 CEST

Wie die SPD ihre Stärke verspielte - Teil 12

1989 hatte es die Sozialdemokratie in der Hand. Mit einem "Ja" zur ostdeutschen Sozialdemokratie, mit einem "Ja" zur Deutschen Einheit hätte sie 1990 ernten können. Jetzt ist für die SPD die Gefahr sehr realistisch, in der Bundestagswahl bei 20 Prozent zu liegen.
17/03/2015 16:20 CET

Wie die SPD ihre Stärke verspielte - Teil 11

Mir war überhaupt nicht klar, dass der große Helmut Schmidt mein Papier auf seinen Tisch bekam. Umso größer war meine Freude, von meinem Idol persönlich und dann noch solche zustimmende Post zu bekommen. Siebenter Himmel war da gar nichts dagegen.
10/03/2015 15:23 CET

Die Blauäugigkeit der SPD - Teil 2

Nur klare Worte helfen uns, weiterzukommen. Sätze über die angebliche Generationenwahl und den sozialdemokratischen Sieg bei jungen Wählern gehören in die Kategorie der Schönrednerei, die noch niemandem ernsthaft geholfen hat.
03/03/2015 12:27 CET

Die Blauäugigkeit der SPD

Für mich als jenseits des "Eisernen Vorhanges" aufgewachsenen Deutschen "offenbarte" sich der Kurs der SPD nach 1982 als ein Kurs in die politische Minderheit. Ursache hierfür war m. E. eine schwerwiegende Verkennung der Realitäten in Europa bzw. in der Welt!
28/02/2015 12:52 CET

Leipziger Demokratieforum 2015

Am 9. Januar 2015 riefen wir vor dem Hintergrund der eskalierenden Situation auf Leipzigs Straßen zum Dialog „Für ein Europa freier Bürger und offener Grenzen" auf. Bisher fanden zwei „Offene Diskussionsforen" statt, deren Ergebnisse nun präsentiert werden:
25/02/2015 11:25 CET

Wie die SPD ihre Stärke verspielte - Teil 7

Wer könnte aber die SPD im Wahlkampf führen? Willy Brandt? Willy war fünf Jahre älter als Helmut Schmidt. Die meisten Ostsozis sind damals wegen Brandt und Schmidt Sozialdemokraten geworden, Lafontaine trug an deren Mitgliedschaft keinerlei Schuld. Schmidt musste ran!
09/02/2015 18:02 CET

Hans Büchler - Ein Freund wird 75

Hans Büchler war bereits da. Völlig unprätentiös kam er auf mich zu, umarmte mich, sagte anerkennend, dass er mich in den letzten Monaten oft im Fernsehen gesehen habe und sich unbändig freue, den Kerl von da oben auf dem Balkon der Leipziger Oper endlich kennenlernen zu können.
04/02/2015 20:19 CET

Rettet das Demonstrationsrecht!

An einem 30. Januar für die Thesen von Legida auf die Strasse rufen, bedeutet nichts anderes als die Nähe zu Hitlers sogenannter Machtergreifung 1933 herzustellen. Diesem Affront wollen sich viele Leipziger entgegenstellen. Die Unterzeichner dieses Aufrufs appellieren an alle Teilnehmer, auf Gewalt zu verzichten.
30/01/2015 12:14 CET

Wie die SPD ihre Stärke verspielte - Teil 6

Insgesamt wurde dem gesamten Gebilde DDR die Zeit knapp. Die Montagsdemonstrationen als Gradmesser der rasant kleiner werdenden Geduld mit den politischen Prozessen in Ostberlin ließen den Wahltermin immer stärker als utopisch erscheinen.
27/01/2015 15:28 CET