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31/08/2015 06:36 CEST | Aktualisiert 31/08/2016 07:12 CEST

Flüchtlinge: Bundespräsident erklärt Notstand!

dpa

Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich beim Besuch einer Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Rathaus Berlin-Wilmersdorf besorgt. Er informierte sich dort über die Situation der Flüchtlinge und die Arbeit der Helfer. "Jetzt gibt es so etwas wie einen Notstand, der aber noch nicht Notstand genannt wird", so der Präsident.

Eine Mahnung an alle

Es sei deshalb besonders wichtig, dass es Kooperationen zwischen öffentlicher Verwaltung, sozialen Trägern und Freiwilligen gebe. Im Gespräch mit seinem polnischen Amtskollegen Andrezj Duda gab Gauck zu bedenken, dass Europa aktuell vor einer gewaltigen Herausforderung stehe, die nur gemeinsam lösbar sei.

Menschliche Tragödien verpflichten

Die jüngste, tödliche Flüchtlingschleppung in Österreich sei nur ein weiteres Beispiel dafür, dass Fluchten in Tragödien enden könnten, so der Bundespräsident.

Diese Erkenntnis müsse eine Verpflichtung für alle Europäer sein. Denn diese Ereignisse führten vor Augen, wie groß die Aufgabe sei, die sich allen Europäern stelle.

"Wir sind nicht ohnmächtig. Wir können und wir müssen handeln. Auch den kommenden Generationen den Weg in eine Zukunft in Frieden, Freiheit und Wohlstand zu ebnen, das gehört zu den anspruchsvollsten und zugleich dankbarsten Aufgaben der Politik", so der Bundespräsident.

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