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06/12/2016 08:14 CET | Aktualisiert 07/12/2017 06:12 CET

Die klassische Rollenverteilung ist ein Auslaufmodell

Halfpoint via Getty Images

Laut einer Studie des IfD Allensbach (2015) wünschen sich 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern, dass beide Partner arbeiten und sich die Familienaufgaben teilen. Bislang gelingt dies aber nur 14 Prozent der Paare.

Grund dafür sind die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und auch hohen Ansprüche der Eltern an sich selbst. Folgen wie Partnerschaftskonflikte, hohe Scheidungsraten oder Burnout belasten nicht nur die Familien, sondern auch die Wirtschaft.

Mehr zum Thema: Ein Burnout beginnt anders, als du wahrscheinlich denkst

Mit dem Thema Vaterschaft hat der Sozialunternehmer und Coach Volker Baisch viel Erfahrung: Sein Wunsch, nach der Geburt seiner ersten Tochter im Jahr 2001, für ein Jahr in Elternzeit zu gehen, forderte sowohl ihn, als auch seine Umwelt stark heraus.

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Die Probleme, mit denen er selbst zu kämpfen hatte, gaben den Anstoß dafür, den Einsatz für väterfreundliche Unternehmenskulturen zum Beruf zu machen. Er rief zunächst eine Internetplattform www.vaeter.de ins Leben, gründete später den Verein Väter e.V. und schließlich 2010 die Unternehmensberatung Väter gGmbH.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll für Väter leichter werden

Volker Baisch hat mit der gemeinnützigen Väter GmbH die Vision, dass Paare sich in Zukunft frei entscheiden können, wie sie Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen und dass sich berufliche Verwirklichung und ein erfülltes Familienleben nicht länger ausschließen - weder für Frauen noch für Männer.

Die Väter gGmbH unterstützt Unternehmen dabei, ihren männlichen Mitarbeitern mit dem Projekt des Väternetzwerks konkrete Angebote zu machen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter erleichtern.

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Mit diesem innovativen Angebot bieten Unternehmen Vätern die Gelegenheit sich zu vernetzen, sich zu informieren und auszutauschen, um ihre Rollen und eigenen Ansprüche im Job und in der Familie leichter in Einklang zu bringen. Vorträge und Workshops zu Themen wie Erziehung und Work-Life-Balance sowie Vater-Kind-Wochenenden bilden den Kern des bundesweiten Programms, das inzwischen an vier regionalen Standorten mit steigender Nachfrage angeboten wird.

Das Team der Väter gGmbH sensibilisiert Fach- und Führungskräfte für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus Vätersicht. Durch Politik- und Lobbyberatung sowie die Mitarbeit in verschiedenen Expertengremien gewinnt die Väter gGmbH immer mehr Unterstützung durch Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Mehr als 100 Unternehmen, Organisationen und Hochschulen wurden seit 2010 mit den Programmen und Beratungen erreicht. Durch die Angebote des Väternetzwerks und deren Kommunikation allein werden in den beteiligten 15 Unternehmen über 75.000 männliche Mitarbeiter erreicht.

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Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Die Initiative Anderes Sehen e.V. etwa kümmert sich um die frühkindliche Förderung von blinden Kindern - ein Bereich, den die beiden Gründer zuvor als zutiefst vernachlässigt erfahren haben.

Nun setzen sie sich für Chancengleichheit für blinde Kinder ein. Anderes Sehen e.V. bietet Blindenstöcke für Kinder, die ihre ersten Schritte wagen, und entwickelt liebevoll gestaltete Tast-Bilderbücher.

Zudem hat die Initiative die Echoortungsmethode Klicksonar nach Deutschland geholt und bietet hierfür Schulungen an. Auch die Aufklärung von Betreuungspersonen und die Bereitstellung von Vorschulmaterialien gehören zum Angebot von Anderes Sehen e.V.

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