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10/12/2016 08:43 CET | Aktualisiert 11/12/2017 06:12 CET

Es geht nicht um das Ausspielen von Jung gegen Alt

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Es herrscht der weitverbreitete Eindruck, dass in Deutschland ein Politikstil regiert, der zuerst die ältere Generation im Blick hat und fördert, was aus Sicht der politischen Kaste, zunächst durchaus Sinn ergibt.

Die junge Bevölkerung ist zwar interessiert an politischen Themen und einzelnen Projekten aber weniger an Parteien.

Die Bevölkerungsgruppe 50+ hingegen stellt die größte Wählerschaft dar und ist damit für den gemeinen „political animal" ein wesentlich interessanteres Ziel, um fleißig Wählerstimmen zu generieren. Diese Menschen gehen eher zur Wahl, spenden mehr Geld an Parteien, haben mehr Zeit, sind leichter erreichbar und weithin homogen. So macht die Akquise Spaß!

Es geht nicht um das Ausspielen von Jung gegen Alt.

Auch unsere ältere Bevölkerung hat ihren Dienst geleistet. Auch ihnen steht eine Rente jenseits der Armutsgrenze zu!

Eine allgemeine Bürgerversicherung für die Krankenkassen, ein Rentensystem nach ähnlichem Muster und ein bedingungsloser und kostenfreier Zugang zu Kinderbetreuung, Bildung und Wissenschaft sind notwendige Schritte um die Gesellschaft im demographischen Wandel zukunftsfähig zu gestalten und die Lebensqualität aller Menschen - unabhängig vom Alter - nachhaltig zu sichern.

Mehr zum Thema: Aus Hungerlöhnen können keine Luxusrenten entstehen

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