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16/12/2015 06:58 CET | Aktualisiert 16/12/2016 06:12 CET

"Beten? Wie peinlich!"

Kris Hanke via Getty Images

In einer Welt, die in Aufruhr ist, sehnen sich viele Menschen nach Halt. So mancher erinnert sich dabei sogar an den "lieben Gott", oder wie immer man den Herrn für sich auch nennen mag. Der Herr ist da unseres Erachtens nicht so pingelig, Du kannst ihn auch den "großen Programmierer" oder "Master of the Matrix" nennen.

Letztendlich kommt es darauf an, dass wir Menschen transzendente Wesen sind und dass alles, nach der Lehre der meisten Religionen, aus dem Off kommt. Also aus einer Welt hinter unserer Welt. Den Kontakt dahin nennt man "Gebet".

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Was ist wohl eher heikel?

Komischerweise schämen sich viele Menschen zu beten. Sie sind nicht so wirklich gläubig oder kommen sich dabei einfach sonderbar vor, mit "etwas" zu sprechen, was irgendwie gar nicht greifbar ist. Doch das Schöne ist, dass all diese Zweifel erst einmal verschwinden, wenn man das Beten nicht mit zu viel Gewicht überfrachtet. Einfach mal drauflosbeten, es kann einem nichts passieren.

Beten ist kein Staatsakt, es ist ein Gespräch mit Gott, der sowieso in allem und überall ist. Er bekommt sowieso alles mit, was soll dann also die Scham beim Beten? Der Herr sieht Dich auch nachts im Bett beim Fremdgehen. Was ist da peinlicher? Rede also einfach frei mit dem Herrn. Erzähle ihm, wofür Du dankbar ist und was Dich bedrückt.

Auch Fragen kannst Du stellen. Gut, normalerweise kommt dann keine Stimme zurück, das wäre eher der Fall für einen Psychiater. Gott antwortet auf Gebete stattdessen im Stillen. In unserer Intuition, durch die "Zufälle" des Leben und meistens gut versteckt in kleinen Alltagsbegebenheiten. Achte einfach mehr darauf, dann wirst Du es bemerken.

Versuch es mal mit dem Beten. Es kostet nichts und auf jeden Fall tut es nicht weh.

Schau doch auch mal auf unserem Gemeinde-Blog vorbei.

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