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21/10/2015 14:50 CEST | Aktualisiert 21/10/2016 07:12 CEST

Peta will Pit Bulls verbieten lassen. Das ist die beste Antwort darauf

sanjagrujic via Getty Images

Die Hunde haben gesprochen - und sie sprechen unserer Sprache überraschend gut. Wie sich herausstellt, haben Hunde eine sehr deutliche Meinung zu PETAs Zusammenschluss mit einer Gruppe, die sich für ein Verbot von Pitbulls ausspricht.

Zumindest einige von ihnen:

pitbull

Genauso ist es: PETA hat sich mit der Anti-Pitbull-Koalition zusammengetan.

Diese Gruppe hat sich auf die Fahnen geschrieben, Pitbulls in den USA komplett zu verbieten. Eine Forderung, die wahrscheinlich unweigerlich dazu führt, dass die Hunde eingeschläfert werden müssen.

Es handelt sich hier nicht um Hunde, die auffällig geworden sind. Es betrifft alle Pitbulls.

Es betrifft Therapiehunde, Polizeihunde, Kriegshelden; Hunde, die Leben gerettet haben. Es betrifft den Hund von Giselle Bündchen und auch die Hunde, die in Tierheimen immer noch auf ihre Chance warten.

Und es betrifft auch diesen Hund:

So wie diese Gruppierung die Bezeichnung „Pitbull" verwendet, bezieht sie sich nicht nur auf die eine bestimmte Hunderasse. Mit dem Begriff „Pitbull" beziehen sie sich auf alle Arten von Terriern und Promenadenmischungen, die eine kastenartige Schädelform und kurzes Fell besitzen. Pitbull ist hier eine äußerliche Beschreibung, keine Rasse.

Andere Gruppen, die Teil dieser seltsamen Allianz sind, wollen Pitbulls im Namen der öffentlichen Sicherheit verbieten. Und das, obwohl zahlreiche namhafte Tierschutzorganisationen, die sich mit diesem Thema befasst haben, zu dem Schluss gekommen sind, dass ein Pitbull-Verbot die öffentliche Sicherheit nicht verbessert. Aus diesem Grund verlieren auch die sogenannten Rasselisten in den USA an Bedeutung.

PETAs Rechtfertigung sorgt nur noch für Kopfschütteln.

Die Organisation behauptet, dass sie sich auf die Seite dieser dubiosen Gruppen geschlagen hat, um Pitbulls zu helfen.

pitbull

Weil einige Pitbulls misshandelt werden, sollten alle Pitbulls eingeschläfert werden, so lautet PETAs Argumentation. Diese Aussage stammt aus einem Blogpost aus dem Jahr 2009, den PETA über Twitter als Antwort auf die Nachfrage verärgerter Tierfreunde, was zum Teufel denn hier vor sich ginge, veröffentlichte.

Diese bizarre Logik lässt sich endlos fortsetzen. Einige Fische könnten gefangen und gegessen werden, sollte man dann also nicht besser eine Atombombe im Ozean detonieren lassen? Kindesmisshandlung ist weltweit ein Problem, sollte man daher vielleicht prophylaktisch Infantizid begehen? Es sei nur am Rande erwähnt, dass natürlich jeder normale Mensch auf diese Fragen aus tiefstem Herzen mit Nein antworten würde.

Colleen O'Brien, PETAs Pressesprecherin, ließ per E-Mail verlauten, dass PETA ein Dossier zum Thema „Pitbulls" ausarbeiten würde, das Antworten auf diese Fragen liefern soll. Bis zur Fertigstellung könnten aber noch einige Wochen vergehen.

In der Zwischenzeit ließen es sich andere nicht nehmen, ihren Ärger darüber sehr deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass PETA seine umfangreichen Mittel auf diese Art und Weise nutzt.

Dieser Post zeigt, was viele Hundeliebhaber, Pitbull-Freunde eingeschlossen, von PETAs aktueller Politik halten:

"Einen Hund aufgrund seines Aussehens zu töten, ist unmoralisch. Einen Hund aufgrund seines Aussehens und nicht aufgrund seines Verhaltens zu verurteilen, hat nichts mit Tierschutz zu tun. Und einem Tier sein liebevolles Zuhause zu entziehen, widerspricht allen Tierrechten.

Schäm dich, PETA."

Und jetzt Bühne frei für die Hunde! Keine Sorge, sie sind stubenrein:

Photo galleryHunde antworten auf PETA See Gallery

Dieser Artikel ist zunächst in der Huffington Post USA erschienen und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt.

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Dieser Hund war so gut wie tot, doch dann geschah ein kleines Wunder...

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