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09/01/2014 04:13 CET | Aktualisiert 11/03/2014 06:12 CET

Wissenswertes - die bizarrsten Haftstrafen der Welt

Die ungarische Regierungspartei verabschiedete 2011 ein Gesetz durch das Obdachlose, die auf der Straße übernachten, eingesperrt werden. In Nordkorea kam man sogar in ein Arbeitslager, wenn man nach Kim Jong-ils Tod nicht glaubhaft mitgeheult hat.

Die ungarische Regierungspartei FIDEZ verabschiedete 2011 ein Gestz durch das Obdachlose, die auf der Straße übernachten, eingesperrt werden. Beim zweiten Verstoß droht ihnen sogar eine Geldstrafe von 500 Euro. In etwa der Betrag, der fällig wird, wenn einem auf deutschen Autobahnen der Sprit ausgeht und man nicht glaubhaft versichern kannst, dass die Tanknadel rummuckt. Aber selbst wenn man mal einsitzen sollte, gibt's aller vier bis fünf Jahre ein Highlight: Man darf als Knasti wählen! Es sei denn, man sitzt wegen Wahlfälschung oder Hochverrat.

Das ist allerdings gar nichts gegen Nordkorea, wo man schnell mal für 6 Monate in ein Arbeitslager umziehen konnte, wenn man nach dem Tod des ehemaligen Machthaber Kim Jong-il nicht glaubhaft bei den Massentrauerzügen mitgeheult oder - der nord-koreanische Gott bewahre - gar nicht daran teilgenommen hat! Inzwischen laufen extra dafür abgestellte Leute durch die Straßen aller nord-koreanischen Städte und erzählen den Leuten wie großartig "der Irre" "der Neue" Kim Jong-Un ist.

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Kim Jong-Un geizt auch nicht mit Applaus an seine Befürworter (erste Reihe)

Auch außerhalb von NK wird Dummheit übrigens bestraft. Das musste zum Beispiel der Amerikaner McArthur Wheeler erfahren, als er am hellichtem Tag versuchte, zwei Banken auszurauben während er sein Gesicht mit Zitronenlimonade eingeschmiert hatte, von der er glaubte, sie mache ihn auf Kameras unsichtbar.

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