BLOG
10/09/2015 05:07 CEST | Aktualisiert 10/09/2016 07:12 CEST

Wohin Europas Entwicklungshilfe fließt

Marina Ramos Urbano via Getty Images

In den Jahren 2012 und 2013 gaben die EU-Institutionen im Schnitt 17,6 Milliarden US-Dollar für bilaterale Entwicklungshilfe aus. Deutschland zahlte rund 10,8 Milliarden im Jahresschnitt. Wohin die Gelder flossen ist jedoch recht unterschiedlich, wie die Grafik von Statista zeigt.

Während 17 Prozent der deutschen Entwicklungshilfe nach Süd- und Zentralasien und 13 Prozent ins sonstigen Asien und Ozeanien gingen, waren es nur 7 beziehungsweise 3 Prozent der EU-Mittel. Auch nach Lateinamerika und in die Karibik wanderte ein kleinerer Anteil der EU-Hilfe als der deutschen Entwicklungshilfe-Gelder.

Infografik: Wohin Europas Entwicklungshilfe fließt | Statista

Dafür sind die Anteile für den Mittleren Osten und Afrika, sowohl nördlich wie auch südlich der Sahara größer. Vor allem aber Europa ist Ziel der EU-Entwicklungshilfe. 31 Prozent der bilateralen Entwicklungshilfe der EU-Institutionen 2012/13 blieben in Europa - und somit der größte Teil. Der Anteil der Entwicklungshilfe Deutschlands, der bilateral in Europa verbleibt, liegt bei nur 6 Prozent.

Der mit Abstand größte Empfänger bilateraler Entwicklungshilfe Seitens der EU-Institutionen war dabei die Türkei mit im Schnitt jährlich fast drei Milliarden US-Dollar. An Position zwei folgte Serbien mit etwas über 800 Millionen US-Dollar.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Volksküche "Vokü" engagiert sich am Münchener Hauptbahnhof für die Versorgung von Flüchtlingen

Hier geht es zurück zur Startseite