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Royals: Experten analysieren Handschrift von Meghan und sind entsetzt

"Daddy, mit schwerem Herzen schreibe ich dir, weil ich nicht verstehe, warum du diesen Weg gewählt hast..."

11/02/2019 12:22 CET | Aktualisiert 12/02/2019 13:55 CET
  • Meghans Vater, Thomas Markle, hat der Presse einen handgeschriebenen Brief seiner Tochter zugespielt. 
  • Experten haben die Handschrift von Meghan in dem Brief analysiert – und sind auf ein eindeutiges Ergebnis gekommen.
  • Im Video oben seht ihr, was unter anderem in dem Brief an Thomas Markle stand.

Es ist wohl der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat: Der Vater von Herzogin Meghan, Thomas Markle, hat der britischen Zeitung “Daily Mail” einen privaten Brief seiner Tochter zugespielt.

Meghan soll das handgeschriebene, fünf Seiten lange Schreiben im August 2018 an ihren Vater geschickt haben – nur wenige Monate nach ihrer großen Hochzeit mit Prinz Harry. “Daily Mail” veröffentlichte den Original-Brief. Die Herzogin schlägt darin einen sehr persönlichen Weg ein:

“Daddy, mit schwerem Herzen schreibe ich dir, weil ich nicht verstehe, warum du diesen Weg gewählt hast und es dich nicht interessiert, dass er Schmerzen verursacht.”

Meghan schreibt weiter, dass ihr Vater ihr durch sein Verhalten das Herz gebrochen habe. 

“Nicht nur, weil du diesen unnötigen und ungerechtfertigten Schmerz produziert hast. Auch, weil du, als du dich dafür entschieden hast, nicht die Wahrheit zu erzählen, dich auch noch wie eine Marionette behandeln lassen hast. Das ist etwas, das ich nie verstehen werden kann.”

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Experten haben die Handschrift von Meghan analysiert

Unterschiedliche Grafologen haben die Handschrift von Meghan in dem Brief an ihren Vater analysiert – und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen. Laut Grafologin Emma Bache zeige sich, dass Meghan eine stark stilisierte und langsame Handschrift besitze. Sie sei sehr vorsichtig und stets darauf bedacht, dass die Öffentlichkeit sie im Auge habe. Die Herzogin sei keine spontane oder intellektuell kreative Frau, sondern eine perfekte Performerin und Strategin. Bache sagte der Zeitung “Daily Mail”:

“Es gibt eine starke rechte Neigung in der Schrift. Es gibt enorme Emotionen und Energie, aber sie ist sowohl selbstbewusst als auch selbstorientiert. Allerdings hat sie Angst – und in diesem Fall zeigt ihre übliche Regelmäßigkeit und übermäßige Kontrolle der Stiftbewegungen einige schwankende und eine leicht ungleichmäßige Grundlinie.”

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Die Grafologin Tracey Trussell sagte der Zeitung, dass der Abstand der Wörter auffallend groß und unregelmäßig sei. Das zeige, dass die Herzogin über den Inhalt ihres Briefes sehr gewissenhaft nachgedacht habe. Trussel fiel eine weitere Besonderheit auf:

“Die aufwendigen Striche und Verzierungen, die sich über die Wortspitzen ziehen – die übrigens als überflüssige Ergänzung nachträglich hinzugefügt wurden – sehen aus wie kleine Schutzschirme, die Meghans tiefen Gefühlen in dieser Angelegenheit weitere Glaubwürdigkeit verleihen.”

Die Verzierungen zeigen außerdem, dass die Herzogin sehr verletzt sei durch das Verhalten ihres Vaters.

Meghan hoffte auf eine Versöhnung mit ihrem Vater

Die Grafologin Ruth Myers sagte der britischen Zeitung “Mirror”, dass Meghans Handschrift auch Wichtiges über ihre Persönlichkeit verrate. Sie sei zwar äußerlich freundlich und theatralisch, doch habe ebenfalls eine Unfähigkeit zur Vergebung entwickelt. Die Herzogin sei defensiv, leicht zu reizen und bemitleide sich selbst. Die Zeitung zitiert Myers:

“Meghan kann sympathisch sein und instinktiv auf emotionale Situationen reagieren. Dabei sagt und tut sie manchmal Dinge, die sie nicht wirklich beabsichtigt und später bereuen wird.”

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Myers verriet außerdem, dass die Schreibweise der Herzogin sehr fordernd sei. Sie habe einen Brief voller Befehle verfasst, die Abneigung oder sogar Feinde hervorrufen könnten. Die Expertin sagte weiter:

“Sie braucht Ordnung und Disziplin bei allem, was sie tut. Sie berücksichtigt nicht die Meinungen anderer und entwickelt eine abwertende Haltung, wenn sie den Standpunkt anderer nicht vertreten will.”

Laut Myers habe die Herzogin allerdings Qualitäten, sich an das Leben eines Royals zu gewöhnen. Sie habe gelernt, sich in gewissen Situationen zurückzuhalten, auch wenn es zu ihrem Nachteil sei. Die Herzogin wähle ihre Freunde und Kommunikationspartner sehr gewissenhaft aus und habe den Wunsch nach Privatsphäre. 

Es ist klar, dass der Brief von Meghan an ihren Vater eine familiäre Angelegenheit ist und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Thomas Markle hat sich allerdings dazu entschieden, mit dem privaten Schreiben an die Presse zu gehen. Somit dürfte er sich eine Versöhnung mit seiner Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit endgültig verspielt haben. 

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