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05/11/2015 12:18 CET | Aktualisiert 05/11/2016 06:12 CET

Erbe mit Pflichten und ohne Rechte!

Meinzahn via Getty Images

Willkommen in der Demokratie

Wer glaubt, in Deutschland herrscht Recht und Ordnung, dann irrt er. So möchte ich den Lesern eine etwas andere Geschichte von Recht und Ordnung erzählen. Jeder unbescholtene Bürger glaubt, dass sich Behörden zunächst an das Grundgesetz halten, ja so auch in diesem Fall. Man wird Erbe durch das Testament und will sein Erbe in Anspruch nehmen.

Doch es ist weg, das Haus wurde über die Feiertage, drei Tage nach dem Tod, geräumt, Bilder, Persönliches, Wertgegenstände sind verschwunden und hinter Ihrem Rücken, das gesamte Haus an eine Gesellschaft vermietet, die davon lebt, Häuser anzumieten und Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Natürlich aus Nächstenliebe.

Sie wundern sich!

Doch es ist nur die Spitze des Eisberges. Sofort versuchen Sie alle Informationen heraus zu finden, um dann festzustellen, dass das Landratsamt, trotz Wissen vom unrechtmäßigen Vertrag, dem Widerspruch des Miterben, dennoch an der Nutzung Ihres Erbes, ohne Rechte an Sie, fest hält. Man lässt trotz Wissen vom Unrecht diese Immobilie drei Monate nach den Tod der Mutter mit Asylbewerbern beziehen. Ihr Kind sitzt dadurch auf der Straße.

So wird der widerspenstige Miterbe in Gesamthand, mit der Erfüllung des Vertrages bedroht, wie aber auch vorsätzlich das gesamte Erbe und die Auseinandersetzung gefährdet. Nur damit sich Zwischenhändler bereichern können, an der Nächstenliebe der Steuerzahler.

In dem Fall schmerzt die Wahrheit sehr, da der Schaden für die Erbengemeinschaft extrem hoch ist und der offizielle Auszahlungsbetrag für die Unterbringung von 21 Bewerbern nur 1300,- Euro entspricht. Jedoch zurzeit ca. 55 Euro pro Tag, pro Bewerber beglichen werden, vom Landratsamt an die Zwischenhändler. Dies entspräche im Maximalfall einer Auszahlung von 34.650€. Wem wundert es, wenn ich dann bedroht werde, wenn ich zuvor dem Leiter des Amtes in Schwandorf über die Unrechtmäßigkeit informiert hatte.

Recht auf Eigentum

Im Grundgesetz, ist das Recht auf Eigentum und das Erbe geschützt, die Realität, endet schon mit der Stellung eines Betreuers, dessen Verfehlungen außerhalb Bayerns, sicher riesen Wellen schlagen würden, jedoch in Bayern nicht mal zur Enthebung führt. Wer dann noch glaubt, ein Testament, bewahre ihn vor schlimmeren, hat abermals nicht mit der Eigenart der Auslegung des Nachlassgerichtes gerechnet. So passiert es, dass ein vollkommen eindeutiges Testament, umgedeutet wird, um weiteren Ärger zu verursachen.

Das Testament besagt, „ das Geld was noch da ist" Zitat aus dem Testament

soll der Miterbe erhalten, der andere Teil das Haus, findet bis heute keine Beachtung. Wobei der nicht an Demenz erkrankte Erblasser vorsorglich nicht vom Erben des Geldbetrages betreut werden wollte. Dieses und ungeklärte Geldbewegungen wurden damals durch Ihn selbst an den Gutachter des Gerichtes weiter gegeben. Trotzdem konnte der andere Erbe ohne Kontrolle abbuchen, eine Unzahl von Heimwechseln für die an Demenz erkrankte tätigen, wie aber auch nicht genehmigte Mietverträge, bei denen zum Teil sogar Barauszahlungen anstanden.

Der Wille, nur das Geld, was noch da ist, als Absicherung, für Beerdigung, Kosten der Unterbringung und Erhalt des Hauses wurde nicht respektiert. So wurde das Pflegegeld direkt an die Berteuung ausbezahlt und die Kosten und Zuzahlungen jedoch vom Festgeldkonto der Betreuten beglichen. Nicht mal bei der Kontrolle fielen die Differenzen zwischen den angegebenen Beträgen und den tatsächlich auf dem Konto befindlichen auf.

Mein Finger ist feucht, ich sehe nach unten und stelle fest, „Lumpi, Lumpi was machst du?" Träume ich wieder? Bin ich wach? Lumpi kaut an meinen Fingern rum während ich im Bett wieder überlege, was nochmals der Unterschied zwischen China und Deutschland war. Lumpi bellt „die Hunde, Herrchen, die Hunde, denen geht es besser als in China."

Wie immer hat Lumpi Recht. Als Buchautor und satirischer Kolumnenschreiber, bin ich in dem Fall selbst betroffen. Gerade als gelernter Immobilienkaufmann IHK bin ich entsetzt wie der Staat seine Vertragspartner absichert und Verträge begründet. Als zuvor, in der Pflege gelernte, leitende Fachkraft entrüstet über die Behörde im Amtsgericht. Als Mensch, von der Politik enttäuscht und vom System benachteiligt.

Servus Euer Alex

Das ist die Zukunft?: Was WIRKLICH mit den Flüchtlingen passiert, die hier bleiben

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