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10/11/2017 12:46 CET | Aktualisiert 10/11/2017 15:52 CET

Mann fährt in Südfrankreich in Passanten - drei Verletzte

Benoit Tessier / Reuters
Polizei in Frankreich (Symbolbild)

  • In Südfrankreich ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast

  • Drei Menschen wurden verletzt

In Südfrankreich ist ein Mann mit einem Fahrzeug in Passanten gefahren. Es gebe eine Schwer- und zwei Leichtverletzte, hieß es am Freitag aus Polizeikreisen. Der Mann wurde festgenommen.

Die Hintergründe des Vorfalls in der Region Toulouse sind noch unklar. Der Mann sei den Behörden nicht als radikalisiert bekannt gewesen.

Das Motiv des Mannes ist noch unklar

Der Sender BFMTV berichtete, dass der Mann angegeben habe, absichtlich gehandelt zu haben. In Polizeikreisen hieß es, dass dies noch nicht geklärt sei.

Laut Staatsanwalt Pierre-Yves Couilleau gab der Festgenommene an, dass seit etwa einem Monat der Wille in ihm herangereift sei, in Menschen zu rasen. Aus Polizeikreisen hieß es, dass der Mann sich als schizophren bezeichnet habe.

Innenminister Gérard Collomb bekundete den Verletzten seine Unterstützung und lobte eine schnelle Reaktion der Polizei. Die Ermittlungen sollten nun den Hintergrund der Tat klären, teilte er auf Twitter mit. Frankreich war in den vergangenen Jahren mehrfach Ziel von Terroranschlägen, darunter auch Attacken mit Fahrzeugen.

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