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22/10/2017 08:11 CEST | Aktualisiert 22/10/2017 08:45 CEST

Nach Hasstirade: Vegan-Koch Attila Hildmann macht Friedensangebot - doch seine Fans sind sauer

  • Star-Koch Attila Hildmann löste jüngst Aufruhr aus, weil er eine Journalistin beleidigte und bedrohte

  • Jetzt gibt er sich in einem neuen Facebook-Post versöhnlich - ein kleines bisschen

  • Seine Fans schämen sich für sein Verhalten

Star-Koch Attila Hildmann hat vergangene Woche mit plumpen Hasstiraden gegen eine Journalistin für Aufruhr gesorgt. Die Reporterin des "Tagesspiegels" hatte es gewagt, sein veganes Restaurant zu kritisieren.

Nun versucht Deutschland berühmtester Veganer offenbar, die Wogen zu glätten. Mit eher mäßigem Erfolg.

Auf Facebook veröffentlichte Hildmann einen neuen Post, in dem er sich versöhnlicher gibt und versucht, witzig zu sein.

Hildmann würde Steak essen - unter einer Bedingung

"Das Hausverbot für den Tagesspiegel (...) hebe ich hiermit auf, ich würde mich freuen, wenn sie den Mut zeigt, mir ins Gesicht zu sagen, wie schlecht meine Burger und mein Scheiß-Matcha-Softeis doch sind, ich kann mit Kritik auch manchmal umgehen." Außerdem lade er alle Journalisten ein, sich selbst ein Bild von seinem veganen Bistro zu machen.

Der überzeugte Veganer schrieb: "Sollte die Mehrheit der Journalisten meine Burger schlechter finden als Burger mit Fleisch, werde ich live vor den Kameras ein Steak essen!" Und fügte dem Post ein Foto bei, auf dem er drohend mit Waffe posiert.

Seine Fans finden ihn peinlich

Das scheint auch nur er witzig zu finden.

Nachdem er getobt hatte, er hätte der Journalistin am liebsten seine Pommes in die "Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft", wäre es viellicht nicht schlecht gewesen, wenn er diesmal weniger martialisch aufgetreten wäre.

Sogar seine Fans finden das peinlich - unter dem Post häufen sich kritische Kommentare.

Ein Facebook-User schreibt: "Die Bilder von Ihren veganen Speisen sehen wirklich köstlich aus, jedoch das Bild von Ihnen beim Schießen sowie Ihr Gelaber in schießwütiger Manier auf dem Level "ganz unterste Schublade" ist an Peinlichkeit und Stumpfheit nicht zu überbieten."

"Peinlich für die vegane Szene"

Ein weiterer findet: "Unprofessionell und peinlich - leider kein Einzelfall. Ich will hier nicht die Meinung des Artikels rechtfertigen Aber so mit Berichterstattung umzugehen ist einfach nur peinlich für die vegane Szene, die du als 'Prominenter' nach Außen für viele vertrittst."

Eine Veganerin kritisiert das Angebot Hildmanns, bei weiteren schlechten Bewertungen ein Steak zu essen: "Bist du 5 oder was? Ein Steak essen und deine Ideale und Überzeugungen verraten, weil ein, zwei Journalisten eben an ihren Überzeugungen kleben? Ich bin vegan, und wir alle wissen, mit Missionieren und Wut kommen wir nicht weiter ... Die Aktion von dir hier finde ich einfach nur traurig. Echt ein Egoproblem."

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(sk)