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15/02/2017 02:55 CET | Aktualisiert 15/02/2017 06:20 CET

Ein Elch ist im Eis eingebrochen – dann holt eine tollkühne Schwedin ihre Axt raus

Es gibt diese Momente, in denen zwischen Mensch und Tier eine besondere Verbindung zu entstehen scheint. So wie bei diesem Ereignis im winterlichen Schweden.

Viktor Johannessen und seine Freundin Sigrid Sjösteen waren auf einem gefrorenen See Eislaufen, als sie etwas am Ufer bemerkten. Sigrid fuhr entschlossen näher heran, obwohl Viktor sie noch warnte, dass das Eis an dieser Stelle des Sees dünn sei.

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Und tatsächlich: Als sie näher kamen, stellten sie fest, dass es ein Elch war, der in das Eis eingebrochen war. Das Tier versuchte verzweifelt, sich aus dem Wasser zu ziehen - doch es rutschte immer wieder zurück und drohte zu erfrieren. "Was zur Hölle sollen wir tun?", fragte Sigrid.

Doch ihr fiel eine Lösung ein. Sie holte ein Beil und begann auf das Eis einzuhacken. So schufen die beiden einen Weg, über den sich der Elch retten könnte. Abwechselnd bearbeiteten Sigrid und Viktor die Eis-Schicht.

Und tatsächlich schien das Tier zu begreifen, was die beiden vorhatten. Es begann, mit seinem Gewicht langsam das dünne Eis zu zerbrechen. "Komm weiter, weiter", ermunterte ihn Sigrid, während sie seinen Rücken streichelte. Gemeinsam schafften Mensch und Tier das scheinbar Unmögliche.

Nach 30 Minuten zog sich das riesige Tier aus dem Wasser und stakste unsicher an Land. Danke, Viktor und Sigrid!

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(pb)