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14/02/2017 07:31 CET | Aktualisiert 14/02/2017 08:18 CET

Medienbericht: Gespräche über Verkauf von Opel an Peugeot laufen

Arbeiter in einer Opel-Fabrik
Ralph Orlowski / Reuters
Arbeiter in einer Opel-Fabrik

  • Die Automarke Opel steht vor einem Verkauf an Peugeot

  • Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf Insider

Der US-Autohersteller General Motors denkt offenbar darüber nach, seine Tochterfirma Opel an den französischen Hersteller Peugeot zu verkaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur "Reuters" in Bezug auf Insider-Quellen.

Der amerikanische Mutterkonzern General Motors befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Zusammenlegung der Rüsselsheimer Tochter mit dem französischen Konkurrenten, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen "Reuters" am Dienstag.

Ein Abschluss könne demnach binnen Tagen verkündet werden. Opel und Peugeot hatten bereits vor einigen Jahren eine Allianz angestrebt. Am Ende blieb davon die gemeinsame Produktion von einigen Modellen.

Peugot-Sprecher bestätigt Gespräche

Ein Peugeot-Sprecher bestätigte "Reuters" Gespräche mit GM. Dabei gehe es darum, die Partnerschaft zu vertiefen. Opel äußerte sich nicht. Eine Stellungnahme der französischen Regierung und der Familie Peugeot, die je 14 Prozent an dem Zwei-Markenkonzern PSA Peugeot Citroen halten, war zunächst nicht zu erhalten.

Die deutsche Traditionsmarke mit dem Blitz als Logo gehört seit fast 90 Jahren zu GM. Die Amerikaner hatten jahrelang vergeblich versucht, Opel zu sanieren. Im vergangenen Jahr hatte Opel sein Ziel verfehlt, erstmals seit 1999 schwarze Zahlen zu schreiben.

Als Grund für einen Verlust von 257 Millionen Euro nannte Firmenchef Karl-Thomas Neumann Währungsturbulenzen nach dem britischen Referendum für einen EU-Austritt.

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(mf)