POLITIK
11/02/2017 12:58 CET | Aktualisiert 12/02/2017 04:27 CET

Trump zur Mauer zu Mexiko: "Wenn ich mich in die Verhandlung einschalte, wird es billiger"

Trump zur Mauer zu Mexiko: "Wenn ich mich in die Verhandlung einschalte, wird es billiger"
NICHOLAS KAMM via Getty Images
Trump zur Mauer zu Mexiko: "Wenn ich mich in die Verhandlung einschalte, wird es billiger"

  • Donald Trump sagt Kritikern seiner Mauer zu Mexiko den Kampf an

  • Er bestreitet Berichte, sein Projekt werde deutlich mehr kosten als geplant

US-Präsident Donald Trump hält an seinen Plänen fest, eine Mauer zu Mexiko zu bauen. Jetzt schießt er bei Twitter gegen Kritiker, die angemerkt hatten, das Projekt werde weit mehr kosten, als zunächst geplant.

In zwei aufeinanderfolgenden Tweets schrieb Trump: "Ich lese, dass die großartige MAUER mehr kosten würde, als die Regierung ursprünglich gedacht hat, aber ich war noch nicht an den Verhandlungen über die Maße der Mauer und den Verhandlungen selbst beteiligt. Wenn ich das mache, genau wie beim F-35-Kampfjet oder dem Air-Force-One-Programm, wird der Preis RUNTER GEHEN“!

Zwölf Milliarden Dollar soll die befestigte Grenze zu Mexiko laut Trump kosten, ein interner Bericht der amerikanischen Heimatschutzbehörde geht jedoch von Kosten von 21,6 Milliarden Dollar aus. Auch solle der Bau länger dauern, als die von Heimatschutzminister John Kelly ausgegebenen zwei Jahre.

Twittern zahlt sich aus

Trump spielte in seinen Tweets auf zwei frühe Verhandlungserfolge an.

Nach scharfer Kritik von Trump an den Kosten des F-35-Kampfjets hatte Hersteller Lockheed Martin den Preis nach Angaben des US-Präsidenten um 600 Millionen Dollar gesenkt.

Auch der Flugzeughersteller Boeing hatte nach strafenden Worten des US-Präsidenten eine Reduzierung der Kosten für die Air Force One Maschine versprochen.

(ll)