POLITIK
11/02/2017 02:36 CET | Aktualisiert 11/02/2017 05:26 CET

Während des Wahlkampfs: Schulz verzichtet auf Tausende Euro von der EU

Thomas Peter / Reuters
Während des Wahlkampfs: Schulz verzichtet auf Tausende Euro von der EU

  • Martin Schulz verzichtet auf Geld der EU, das ihm zusteht

  • Er will während des Wahlkampfs kein Geld vom Staat

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bemüht sich offenbar um finanzielle Unabhängigkeit während des Wahlkampfs. Er sagte der „Bild“-Zeitung vom Samstag, er wolle während des Wahlkampfs kein Geld vom Staat in Anspruch nehmen. Er habe deshalb auf sein Übergangsgeld aus dem EU-Parlament verzichtet. Das habe auch zur Folge, dass er nach seiner Mandatsniederlegung keine Pension bekomme.

Schulz hat sein Mandat als EU-Abgeordneter niedergelegt, um sich dem Wahlkampf in Deutschland zu widmen.

Mehr zum Thema: Martin Schulz soll einen engen Mitarbeiter fragwürdig unterstützt haben - auf Kosten des Steuerzahlers

Gehalt zahlt die SPD

EU-Abgeordnete haben nach ihrem Ausscheiden aus dem Parlament eigentlich Anspruch auf eine Übergangszahlung, die so hoch ist, wie ihre Abgeordnetenentschädigung war. Sie liegt derzeit bei 6250 Euro netto im Monat. Da Schulz 23 Monate Mitglied des Parlaments war, hätte ihm das Übergangsgeld knapp zwei Jahre zugestanden.

Schulz sagte der Zeitung, er bekomme nun ein Gehalt von der SPD.

(ll)