LIFE
09/02/2017 10:47 CET | Aktualisiert 10/02/2017 07:14 CET

Wie ihr euren Reis bisher gekocht habt, könnte Auswirkungen auf eure Gesundheit haben

Reis essen viele von uns fast täglich - und wissen dabei nicht, dass er anorganisches Arsen enthält, einen Giftstoff. In geringem Maße enthalten zwar viele Nahrungsmittel dieses Gift, doch Reis in einer besonders hohen Menge, wie verschiedene Studien belegen.

Experten zufolge kann eine zu hohe Aufnahme in unserem Körper zu Herzkrankheiten, Diabetes oder Krebs führen.

Mitarbeiter des Instituts für Risikobewertung entwarnen zwar - dass man sich durch das Reisessen tatsächliche vergifte, sei eher unwahrscheinlich. Dennoch: Eine genaue Aufnahmemenge, die Krebs auslösen kann, ist nicht bekannt.

Eine Vergiftung durch das Arsen ist jedoch unwahrscheinlich

Deshalb, so informiert das Institut für Risikobewertung, sei eine Erhöhung des Krebsrisikos durch die Aufnahme von anorganischem Arsen in Reis und Reisprodukten durchaus möglich.

Wie ihr den Arsengehalt im Reis zumindest verringern könnt, hat nun aber eine Wissenschaftlerin herausgefunden: Ihr müsst euren Reis schlicht auf andere Weise kochen.

Wissenschaftler haben getestet, welche Methode die beste ist

Die Professorin Andy Meharg von der Queens University im irischen Belfast testete im Rahmen der BBC-Reihe "Trust me, I'm a Doctor" drei verschiedene Arten, Reis zu kochen.

Sie kam zu dem Ergebnis, dass der Anteil des Gifts am geringsten ist, wenn man den Reis auf eine ganz bestimmte Weise kocht, die wir euch oben im Video zeigen.

(lk)