LIFE
09/02/2017 12:06 CET | Aktualisiert 09/02/2017 16:38 CET

Als der Vater diesen Brief vom Lehrer seines Sohnes bekam, konnte er sich nur schwer beherrschen

Wenn Eltern einen Brief von der Schule ihrer Kinder bekommen, ist der Inhalt nur selten zum Lachen. Anders war das bei Paul Hunt. Der Brief, den der Brite vom Lehrer seines Sohnes erhielt, war nach seiner eigenen Aussage “das Witzigste, was ich je gelesen habe”.

Anlass des Schreibens: Der 10-Jährige hat seit Kurzem einen imaginären Freund - und der Name, den er ihm gegeben hat, irritierte den Lehrer so sehr, dass er sich dazu gezwungen sah, umgehend die Eltern zu kontaktieren.

In dem Brief heißt es: “Ihr Sohn und ein paar Freunde erfinden oft Charaktere, geben ihnen lustige Namen und erleben dann auf dem Schulhof aufregende Abenteuer mit ihnen. Uns ist aufgefallen, dass einer der Charaktere den Namen ‘Wildo, der Dildo’ hat. Wie Sie sicher verstehen können, besorgt uns das.”

“Eins der Kinder sagte uns, dass das Wort schon auf dem Spielplatz kursiert"

Der Lehrer bittet Hunt, die Sache mit seinem Sohn zu besprechen und ihn darauf hinzuweisen, dass derartige Namen “unangebracht” seien. “Eines der Kinder sagte uns, dass das Wort schon auf dem Spielplatz kursiert und wir werden uns nun überlegen, wie wir damit am besten umgehen”, heißt es in dem Brief weiter.

Hunt postete den Brief des Lehrers auf Twitter, wo er in den ersten zwei Tagen bereits fast 4000 Mal geteilt wurde.

Wie der Sohn reagierte, als die Eltern ihm von dem Brief erzählten, erfahrt ihr im Video oben.

Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace.

(mm)