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09/02/2017 06:38 CET | Aktualisiert 09/02/2017 07:46 CET

So widerlich kämpft ein Tierhasser in NRW gegen Hunde in seiner Stadt

Der Hundehasser schreckt vor nichts zurück
herne
Der Hundehasser schreckt vor nichts zurück

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei erneut mit Rasierklingen versetzte Hundeköder feststellen müssen. In Herne rief eine Spaziergängerin die Polizei, weil ihr Hund aus dem Mund blutete.

In der Nähe des Modellflugplatzes in Herne biss der Hund in ein Stück Leberwurst, das auf dem Boden lag. Der Hundebesitzerin fiel sofort auf, dass der Vierbeiner Probleme hatte. Sie entdeckte drei Rasierklingen im Köder, konnte aber alle vorsichtig entfernen.

Solche Tierköder auszulegen, ist eine Straftat

Weitere Köder konnte die Polizei vor Ort nicht entdecken. Das Kriminalkommissariat in Herne hat nun erste Ermittlungen aufgenommen, denn solche Tierköder auszulegen, ist nach dem Tierschutzgesetzt eine Straftat.

Zeugen können sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02323-9508510 melden.

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Rasierklingen in Wurst, Nadeln in Fleischstücken, Rattengift in Broten - Hundehasser sind kreativ, wenn es darum geht, dem besten Freund des Menschen zu schaden. Ihr Ziel ist, dass die Hunde möglichst grausam sterben.

Hundehalter haben sich deshalb organisiert und die Plattform GiftköderRadar geschaffen, ein Warnsystem für Tierbesitzer.

(cho)