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08/02/2017 07:40 CET | Aktualisiert 01/03/2017 07:46 CET

Diese Erfindung eines 10-Jährigen verhindert eine der größten Gefahren, denen Babys ausgesetzt sind

Gofundme
Diese Erfindung eines 10-Jährigen beseitigt eine der größten Gefahren, denen Babys ausgesetzt sind.

Manchmal sind es die Kleinsten, die die besten Ideen haben. Bishop Curry ist gerade mal 10 Jahre alt und hat ein Gerät erfunden, das bald vielen Babys das Leben retten könnte.

Bishop lebt mit seiner Familie in Texas. In dem US-Bundesstaat ist die Zahl der Kinder, die in überheizten Autos ums Leben kam, im vergangenen Jahr stark angestiegen.

Eltern lassen ihre Kinder im Wagen, gehen einkaufen und unterschätzen, wie schnell die Temperatur in dem Auto steigen kann. Wenn sie zurückkommen, ist es oft schon zu spät.

Allein in den USA sterben Schätzungen zufolge pro Jahr etwa 40 Babys auf diese Weise an Überhitzung. Auch in Deutschland wird regelmäßig von solchen Fällen berichtet.

Das Gerät Oasis könnte bald viele Leben retten

Einer dieser Fälle ereignete sich vergangenen Sommer ganz in der Nähe der Stadt McKinney, wo Bishop mit seiner Familie wohnt. Ein Baby starb, nachdem es in einem Minivan allein gelassen wurde.

“Das war sehr traurig”, sagte der 10-Jährige dem Sender NBC Washington. “Ich weiß genau, wo das Haus der Familie steht. Wir fahren jeden Tag auf dem Weg zur Schule daran vorbei.”

Bishop, der selbst eine 1-Jährige Schwester hat, beschäftigte die Tragödie sehr. So sehr, dass er beschloss, etwas zu erfinden, das das Problem lösen würde.

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Herausgekommen ist ein Gerät, das der Junge Oasis getauft hat. Es wird oben am Autositz angebracht. Ein Sensor erkennt, wenn das Auto überhitzt ist und sich ein Kind alleine im Wagen befindet. Es bläst so lange kalte Luft in Richtung des Kindes, bis Hilfe kommt.

Über Crowdfunding sammelt der 10-Jährige Geld

Das Gerät ist noch in der Entwicklungsphase, doch ein vorläufiges Patent hat der junge Tüftler schon beantragt. Der Konzern Toyota, wo sein Vater als Ingenieur arbeitet, hat laut NBC Washington bereits Interesse an der Erfindung gezeigt.

Auf der Crowdfundingseite Gofundme sammeln Bishop und sein Vater derzeit Geld, um weiter an dem Projekt arbeiten zu können.

Im Video von NBC Washington erfahrt ihr noch mehr über Bishop und sein Projekt:



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(mm)