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08/02/2017 12:20 CET | Aktualisiert 08/02/2017 12:21 CET

Bizarre Katastrophe: Vor 100 Jahren sah es in Boston plötzlich so aus – die Ursache war keine Überschwemmung

Im Jahr 1919 wurde Boston von einer ungewöhnlichen Explosion erschüttert. Ein Tank, befüllt mit 8,7 Millionen Liter von Sirup, platzte – und eine Melasse-Welle überschwemmte die Straßen und Häuser der Stadt.

Insgesamt entstand ein Schaden von 100 Millionen Dollar. 21 Menschen starben in dem dickflüssigen Sirup, mehr als 150 wurden verletzt. Das Sirup kühlte außerhalb des Tanks ab und wurde dickflüssig. Die Menschen wurden von der Masse eingeschlossen und konnten sich nicht mehr befreien.

Ironischerweise ist der Vorfall bis heute noch als “Boston Molassacre” bekannt - ein Wortspiel aus den englischen Worten “molasse” und “massacre”.

Damals wurde in Amerika Melasse als gängiges Süßungsmittel genutzt, beispielsweise zum Kochen oder als Gärungsmittel bei der Herstellung von Alkohol. Die Melasse wurde zwei Tage zuvor aus Puerto Rico angeliefert und in den Tank gefüllt.

Wie es zu der bizarren Katastrophe kam, seht ihr oben im Video.

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