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06/02/2017 17:11 CET | Aktualisiert 07/02/2017 07:29 CET

"Wer wird Millionär": So bringt dieser Kandidat das Publikum gegen sich auf

Mit diesen Aktionen bringt ein "Wer wird Millionär"-Kandidat das Publikum gegen sich auf
Screenshot/RTL
Mit diesen Aktionen bringt ein "Wer wird Millionär"-Kandidat das Publikum gegen sich auf

Am Montag hat der adelige Schwarzfahrer eine zweite Chance in der RTL-Show "Wer wird Millionär" bekommen. Mit seinem Geständnis, schon öfter ohne Ticket unterwegs gewesen zu sein, brachte er vergangene Woche Moderator Günther Jauch gegen sich auf.

In dieser Woche schaffte er es jedoch nicht auf den Ratestuhl. Dafür saß dort ein anderer Kandidat, der dem Publikum der Sendung mit einigen Aktionen auf die Nerven ging.

Christoph liebt ein Kürzel: Spricht er es falsch aus?

Das war zum einen, dass Christoph Harasim aus Essen gerne das Kürzel "etc" verwendete. Allerdings sprach er es nicht traditionell aus, sondern buchstabierte jeden Buchstaben.

Damit hatte er bereits die Sympathien der Zuschauer-Gemeinde auf Twitter verloren. Eine Nutzerin beklagt die Aussprache von "etc.“

Eine andere schreibt: "Der Typ sitzt da erst seit 2 Minuten und nervt jetzt schon."

Schleichwerbung für Pils und Putzplan

Gerne sprach Harasim auch über die Putzplan-App, die seine WG benutzt. Das Nachrichten-Portal "Focus Online" vermutete da schon, es könnte sich bei all den Erwähnungen um Schleichwerbung handeln.

Bei einem zweiten Thema fragte das schließlich sogar Moderator Jauch. Auf die Frage, was er mit seinem Gewinn machen möchte, sagte Harasim: "Ich lasse mir das Hansa-Pils-Logo tätowieren." Jauch reagierte ungläubig: "Wie viel hat Ihnen Hansa Pils dafür gezahlt?" Der Kandidat erklärte, er würde das eher aus "Lifestyle-Gründen" machen.

Zu viel Gelaber

Damit konnte er das Publikum allerdings nicht mehr für sich zurückgewinnen. Die fanden: Dieser Kandidat redet zu viel, so dass von dem eigentlichen Quiz nicht mehr viel übrig bleibt.

Aus 60 Minuten Sendezeit seien so nur 30 Minuten Inhalt geworden, schreibt ein Nutzer:

Eine Nutzerin meint, da hätte man bei der RTL-Sendung "Bachelor"https://www.huffingtonpost.de/2017/02/01/bachelor-rtl-teilnehmerin_n_14549832.html mehr gelernt.

Im Großteil fielen die Reaktionen auf diesen Auftritt bei Twitter negativ auf. Am Ende ging Harasim mit 16.000 Euro nach Hause. Die letzte Frage lautete: "Wer war der Nachfolger von Klaus Töpfer und Vorgänger von Jürgen Trittin an der Spitze eines Bundesministeriums?“ Nach dem 50-50-Joker blieben Angela Merkel und Andrea Nahles als Antwortmöglichkeiten über.

Harasim kam nicht auf die richtige Antwort, Angela Merkel, und blieb bei 16.000 Euro. Für ein ordentliches Tattoo sollte das reichen. Und auch, um den Gegenwind aus den sozialen Netzwerk zu verkraften.

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(cho)