POLITIK
07/02/2017 03:22 CET | Aktualisiert 07/02/2017 10:16 CET

Donald Trump macht verblüffende Äußerung über sein Verhältnis zu Obama

Der US-Präsident Donald Trump macht im Gespräch mit dem Journalisten Bill O’Reilly eine bemerkenswerte Äußerung über sein Verhältnis zu Ex-Präsident Barack Obama.

Die beiden scheinen ganz dicke miteinander zu sein - zumindest nach Ansicht von Trump.

"Es ist ein sehr komisches Phänomen, wir kommen klar miteinander. Ich weiß nicht, ob er es zugeben würde, aber er mag mich“, sagte Trump über Obama. "Ich kann es fühlen."

"Sie haben seine Regierung zerrissen"

In seiner zur Rede zur Amtseinführung hatte Trump alle Maßnahmen der Vorgängerregierung Obama zu Misserfolgen erklärt. "Sie haben seine Regierung zerrissen, und Obama saß nur fünf Fuß von ihnen entfernt“, so O’Reilly.

Doch Trumps glaubt, dass diese Rede seinem Verhältnis zu Obama nicht geschadet hat: "Ich habe mich nach der Rede umgedreht und seine Hand geschüttelt. Er schien sehr liebenswürdig und lächelte."

"Wir haben schreckliche Dinge während des Wahlkamps übereinander gesagt", sagte Trump während des Gesprächs. "Doch dann sind wir gemeinsam ins Auto gehüpft und die Pennsylvania Avenue hinuntergefahren und wir haben noch nicht einmal darüber geredet", erzählte der Präsident. Er fügte hinzu: "Politik ist faszinierend."

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Statt über den Wahlkampf zu reden, habe er Obama gefragt, was nach seiner Ansicht das größte Problem Amerikas sei. Die Antwort habe ihn sehr überrascht.

Typisch Trump: Er gibt sich geheimnisvoll und spielt mit der Neugierde seines Gesprächspartners. Was Obamas Antwort war, will er nämlich nicht verraten. Nur soviel: Das größte Problem ist ein militärisches. Und nein, es gehen nicht um China.

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(ben)