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06/02/2017 13:31 CET | Aktualisiert 08/02/2017 05:08 CET

Profiler: Warum der Mörder der Joggerin aus Freiburg besonders gefährlich ist

Profiler warnen: Darum ist der Mörder der Joggerin aus Freiburg besonders gefährlich
dpa
Profiler warnen: Darum ist der Mörder der Joggerin aus Freiburg besonders gefährlich

  • Die Polizei sucht noch immer nach dem Täter der ermordeten Joggerin Carolin G.

  • Sie halten den Mann für einen Serientäter, der auch die Französin Lucile K. getötet haben könnte

  • Jetzt vermuten die Profiler: Der Mann ist hochintelligent

Schon seit Monaten sucht die Polizei den Mörder der Joggerin Carolin G. aus Ending. Mittlerweile gehen die Beamten davon aus, dass es sich dabei um einen Serientäter handelt. 2014 soll er auch die 20-jährige Französin Lucile K. mit einer Eisenstange getötet haben.

Der österreichische Gerichtspsychiater Reinhard Haller sagte jetzt der österreichischen "Kronen Zeitung", er halte den Mörder für überdurchschnittlich intelligent. "Immerhin hat er es lange Zeit hindurch geschafft, völlig unentdeckt zu bleiben und kaum Spuren von sich an seinen Tatorten zu hinterlassen."

Er halte den Mörder für einen "Wolf im Schafspelz". Jemand, der nach außen hin unauffällig sei und vielleicht sogar als ein "treusorgender Familienvater" wahrgenommen wird.

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"Irgendwann wird seine Lust am Töten wieder übermächtig sein"

Doch der Mörder selbst verspüre sicherlich auch Furcht, sagt der Profiler. Schließlich könne ihm schon eine Blutabnahme nach einem Autounfall zum Verhängnis werden. "Aber irgendwann wird seine Lust am Töten wieder übermächtig sein", ist sich der Profiler sicher.

Stoppen könne einen Serientäter nur seine eigene Verhaftung - oder der Tod. Gelingt es dem Täter tatsächlich, nach außen hin harmlos zu wirken, könnte ihn das besonders gefährlich machen.

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(lk)