NACHRICHTEN
04/02/2017 12:16 CET

Was die Forscher in dem Magen eines Wales fanden, zeigt die düstere Zukunft unserer Erde

Vor der Westküste Norwegens ereignete sich vor wenigen Tagen ein tragischer Vorfall. Ein gestrandeter Cuvier-Schnabelwal musste sterben, weil er mehrere Plastikflaschen und 30 Plastiktüten in seinem Magen hatte.

Aufgrund des Abfalls im Körper war das Tier unterernährt und in einer schlechten körperlichen Verfassung. Forscher der “University of Bergen” sahen sich gezwungen das Tier einzuschläfern.

Dies sei leider kein Einzelfall, erklärt Dr. Terje Lislevand, Zoologe an der Universität Bergen. Der Magen des Wals war voll mit Plastikmüll dänischer und englischer Hersteller. "Das Autopsieergebnis ist nicht überraschend, das Ausmaß hingegen schon", so Lislevand.

Wahrscheinlich habe das Tier den biologisch nicht abbaubaren Müll über eine lange Zeit hinweg konsumiert. So wurde der Darm verstopft und der Wal konnte keine Nahrung mehr zu sich nehmen, erklärt der Wissenschaftler.

Für den Wissenschaftler steht fest: Es muss sich etwas ändern. Mehr dazu seht ihr oben im Video.

(Hinweis der Redaktion: Einige Bilder können sich verstörend auf den Betrachter auswirken)

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(mf)