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03/02/2017 06:21 CET | Aktualisiert 03/02/2017 08:12 CET

Macheten-Angreifer vor dem Louvre ruft "Allahu Akbar" - Regierung spricht von Terroranschlag

  • Ein Mann greift vor dem Louvre Polizisten und Soldaten mit einer Machete an

  • Ein Soldat schießt auf den Angreifer, der "Allahu Akbar" gerufen hat

  • Frankreichs Regierung spricht von einem Terroranschlag

  • Das Video oben zeigt den Moment, als im Louvre plötzlich der Alarm losgeht

Ein Mann hat am weltberühmten Pariser Louvre mit einer Machete eine Gruppe von Polizisten und Soldaten angegriffen und dabei "Allahu Akbar" gerufen.

Die französische Regierung stuft die Macheten-Attacke am Pariser Louvre jetzt als Terroranschlag ein. Es habe sich "offensichtlich" um einen Angriff mit "terroristischem Charakter" gehandelt, sagte Premierminister Bernard Cazeneuve am Freitag bei einem Besuch im nordfranzösischen Bayeux.

Ein Soldat eröffnete daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer schwer, wie Polizeipräfekt Michel Cadot sagte. Ein Soldat sei leicht verletzt worden. Der Mann hatte zwei Rucksäcke bei sich, in denen aber kein Sprengstoff gefunden wurde. Möglicherweise habe der Mann auch eine zweite Waffe bei sich gehabt, erläuterte Cadot.

Angriff im Einkaufszentrum neben dem Louvre

Der Angriff ereignete sich in einem Treppenhaus, das von einem Platz neben dem Louvre in ein unterirdisches Einkaufszentrum, das "Carrousel du Louvre", führt.

Das Museum, das jährlich von Millionen Menschen aus aller Welt besucht wird, wurde nach dem Zwischenfall zunächst geschlossen. Die im Louvre anwesenden Besucher müssten im Inneren bleiben, sagte eine Mitarbeiterin des Museums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Es komme niemand mehr rein oder raus.

Frankreich war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel islamistischer Terroranschläge, im Land gilt deshalb der Ausnahmezustand.

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