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03/02/2017 01:11 CET

Kölner Hauptbahnhof: Acht Jugendliche treten auf zwei Schülerinnen ein

Policemen walk around the Cologne cathedral and main train station on December 31, 2016 during the New Year's eve. / AFP / PATRIK STOLLARZ        (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
PATRIK STOLLARZ via Getty Images
Policemen walk around the Cologne cathedral and main train station on December 31, 2016 during the New Year's eve. / AFP / PATRIK STOLLARZ (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

  • Am Kölner Hauptbahnhof wurden zwei Schülerinnen von einer Gruppe Jugendlicher verprügelt

  • Die Polizei sucht nun nach Zeugen

Eine Gruppe Jugendlicher hat am Mittwoch am Kölner Hauptbahnhof im Streit drei Schülerinnen verprügelt und bespuckt. Obwohl die Polizei eingriff, konnten die Verdächtigen entkommen. Die Beamten bitten nun um die Hilfe der Bevölkerung.

Nach Angaben einer Sprecherin hatten die Schülerinnen sich am Mittwoch zunächst mit den acht Jugendlichen - fünf davon weiblich - ein Wortgefecht vor dem Mc Donalds am Breslauer Platz des Kölner Hauptbahnhofes.

Der Streit schlug schnell in Gewalt um. Zunächst versuchte ein Mitglied der Gruppe, einem Mädchen das Handy aus der Hand zu schlagen. Im Anschluss wurde sie auf die Straße geschubst. Die Gruppe von acht Jugendlichen schlug und trat auf das am Boden liegende Mädchen ein. Ihre Schwester versuchte, die Gruppe davon abzuhalten, doch die Unbekannten schlugen und traten sie ebenfalls.

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Die andere Schülerin versuchte, Hilfe durch Reisende zu bekommen und rief die Polizei. Glücklicherweise mischte sich ein unbekannter Zeuge ein. Die alarmierte Bundespolizei kam zur Hilfe, die acht Täter waren jedoch schon flüchtig. Eine 16-Jährige musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Dank erst kürzlich installierter Videokameras seien der Tathergang und die Personen gut zu erkennen, sagte die Sprecherin. Daher seien die Ermittler zuversichtlich, die Jugendlichen bald zu finden. Die Polizei hat gegen sie Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gestellt.

Hinweise werden unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei 24 Stunden täglich unter 0800/ 6 888 000 entgegen genommen oder sind bei jeder anderen Polizeidienststelle möglich.

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