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03/02/2017 11:16 CET

Unbekannter schreibt Postkarte an die Polizei: "Bitte sperren Sie mich nicht ein"

Polizei
"Bitte sperren Sie mich nicht ein" - Unbekannter schreibt Postkarte an die Polizei

Post von der Polizei bekommt niemand gerne. Andersherum sorgte eine Postkarte zumindest in diesem Fall für Freude bei den Beamten.

Darin schreibt ein unbekannter Mann unter anderem (alle Fehler im Original):

"Ich bitte Sie mein Strafverfahren einzustellen und nicht an die Staatsanwaltschaft weiter zuleiten. Bitte helfen Sie mir, daß ich NICHT eingesperrt werde (wie angedroht) wurde und weiterhin in Freiheit leben kann."

Was war passiert? Ende Januar hatte eine Streife den Mann am Bahnhof in Hilling im Landkreis Landshut kontrolliert.

Routine, denn aufgrund eines Einbruches führten die Polizisten dort vermehrt Personenkontrollen durch. Dies schilderten sie dem kontrollierten Herren auch als Hintergrund für die Befragung.

"Kein Strafverfahren - kein Gefängnis!"

Daraufhin erkundigte sich der Unbekannte, wie mit solchen Einbrechern denn verfahren werde. Dem Mann wurde erklärt, dass erwischte Täter - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft - unter Umständen auch eingesperrt werden können.

Da sich aber bei der Kontrolle des Mannes keinerlei Einwände ergaben, konnte er seinen Weg nach Österreich mit der Bahn fortsetzen.

Wenig später erreichte die Polizei in Vilsbiburg die erwähnte Postkarte, die die Beamten am Donnerstag auf Facebook veröffentlichten und kommentieren: "Offensichtlich hat der 'Kontrollierte' da was falsch verstanden und die Sache mit den Einbrechern auf sich selbst bezogen", so die Polizei.

Sie möchte den Mann auch beruhigen: "Kein Strafverfahren - kein Gefängnis!"

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(cho)