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01/02/2017 13:31 CET | Aktualisiert 01/02/2017 13:33 CET

So unmenschlich geht es beim "Bachelor" wirklich zu: Eine Ex-Teilnehmerin enthüllt ein pikantes Detail

RTL
So unmenschlich geht es beim "Bachelor" wirklich zu: Eine Ex-Teilnehmerin enthüllt ein pikantes Detail

Die Frauen-Jagd ist eröffnet, die Fleischbeschau geht wieder los, die Steinzeit ist zurück im Jahr 2017. Mit anderen Worten: Der RTL "Bachelor" geht wieder los.

Ich denke, ich kann für alle Frauen sprechen, wenn ich sage: Es wird heute Abend keine Frau geben, der nicht das Herz bis zum Hals klopft, wenn der Bachelor und das Männermodel Sebastian Pannek, von RTL in Szene gesetzt wie ein griechischer Gott, auf dem Bildschirm erscheint.

Er hat alles, was ein Mann braucht.

Er ist ein Model.

Er ist ein Mann.

Hatte ich schon erwähnt, dass er Model ist?

Doch nun schiebt sich vor dieses perfekte Format mit diesem perfekten Mann ein dunkler Schatten und bedroht die Wolke 7, auf der RTL uns Zuschauerinnen bisher so gekonnt schweben ließ. Denn eine Aussage einer ehemaligen "Bachelor"-Kandidatin verleiht dem Bild, zumindest dem, das ich bisher vom "Bachelor" hatte, einen tiefen Riss.

Der Bachelor war mein Anker in der Flut der Oberflächlichkeiten

Bisher war der "Bachelor" mein Rettungsanker in den Fluten der Oberflächlichkeiten der deutschen Fernseh-Industrie. Während es in anderen Formaten nur auf das Äußerliche ankommt - in gefühlt jedem Unterhaltungsformat der Privaten, sei es "Germany's Next Topmodel" oder "Shopping Queen" - wusste ich wie jede Frau: Beim "Bachelor", da geht es noch um die inneren Werte, da will jemand wirklich die Liebe seines Lebens finden, überwindet jedes Hindernis, nur um seine Traumfrau für sich zu gewinnen.

Ein Mann aus Fleisch und Blut lässt alles nur Vorstellbare über sich ergehen - literweise Alkohol, Dates auf Strandpromenaden, lebensgefährliche Ritte auf Elefantenrücken, riskante Boots-Ausflüge - nur, um die Eine zu finden, um endlich glücklich zu werden.

Der Bachelor möchte nur eins: endlich glücklich sein

Es ist nur gerecht, dass er dafür die Wahl hat zwischen 22 natürlich schönen Frauen, die Frauen wie mir Mut zusprechen und mir zeigen, dass ich alles erreichen kann. So war es in der letzten Staffel eine der Teilnehmerinnen, die versicherte: "Frauen können häuslich und sexy zugleich sein" und gleich ein Beispiel aus der Praxis mitlieferte: "Ich kann auch in High Heels kochen."

Ein Satz, der seitdem eingerahmt in meiner Küche hängt.

Dieser eine Satz lässt mein Weltbild erschüttern

Doch ein ganz anderer Satz bringt nun alles, wofür der "Bachelor" bisher für mich stand, ins Wanken. Eine ehemalige Teilnehmerin, Denise Temlitz, enthüllt etwas, das ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht auszumalen wagte.

Dem Online-Magazin "Promiflash" sagte sie nun tatsächlich, es käme dem "Bachelor" gar nicht auf die inneren Werte der Teilnehmerinnen an. Nein, viel entscheidender sei die Optik.

"Ich denke, Optik ist wirklich ganz ganz wichtig, auch gerade in der ersten Nacht der Rosen, weil du halt nicht wirklich viel Zeit hast, einfach zu zeigen, wie du wirklich so bist", hat die Ex-Teilnehmerin knallhart analysiert.

Mich lässt dieses Statement sprachlos und verzweifelt zurück. Wie leicht ein einziger Satz ein ganzes Weltbild erschüttern kann.