ENTERTAINMENT
31/01/2017 01:27 CET | Aktualisiert 31/01/2017 09:46 CET

Deshalb fühlen sich die Zuschauer von "Undercover Boss" verarscht

Das Konzept ist so simpel wie einleuchtend: Für die RTL-Sendung "Undercover Boss“ schlüpft ein Firmenchef in die Rolle eines Praktikanten und guckt sich die Abläufe in seinem Unternehmen einmal als ganz normaler Arbeiter an.

So will er feststellen, was schiefläuft – und wie groß die Belastung für seine Mitarbeiter ist. Am Montagabend verwandelt sich Guido Laukamp, Chef des Kreuzfahrt-Reiseanbieters Nicko Cruises in den Praktikanten Florian Kessler.

Kostüm angezogen, Brille auf, die Haare blondiert, fertig ist die falsche Identität. Auf einem Schiff seiner eigenen Firma fährt Florian dann als Maschinist und Assistent einer Hotelmanagerin auf die Donau, dann als Matrose und Kreuzfahrtleiter auf Rhein und Mosel.

Der Ablauf ist immer gleich

Die Sendung verläuft wie so oft: Florian erkennt, dass seine Mitarbeiter einen höchst anstrengenden Job machen, trotzdem aber hoch motiviert und professionell bei der Arbeit sind. Selbst scheitert er bei scheinbar einfachen Aufgaben, ihm reißt ein Koffergurt beim Verladen, er gerät bei allen körperlichen Aufgaben kräftig ins Schwitzen.

Schon bald sieht er sein Unternehmen in einem anderen Licht, aus Dankbarkeit belohnt er seine gerührten Mitarbeiter am Ende mit Geschenken. Einer Kreuzfahrt zum Beispiel. Passend.

Die Zuschauer, die die Sendung bei Twitter kommentieren, stören sich vor allem an der Glaubwürdigkeit des Sendekonzepts. Denn: Unterhaltung hin oder her, so richtig kauft man dem Sender den Überraschungseffekt des Experiments nicht ab.

Die Reaktionen der RTL-Zuschauer seht ihr oben im Video.

Auch auf HuffPost:

Hier ist der Beweis, dass RTL euch für dumm verkauft

(bp)