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31/01/2017 07:36 CET | Aktualisiert 31/01/2017 07:36 CET

Trump hatte schon am 9. Tag im Amt die Mehrheit der Amerikaner gegen sich - das ist Rekord

Der neue US-Präsident Donald Trump berserkert durch die Politik.

Wer ihn kritisiert, gilt ihm als Verräter. Wer über Kritik berichtet, gilt ihm als Lügner, der das Bild verzerrt.

Realität ist, dass Trump gerade einen historischen Rekord auf gestellt hat: im Unbeliebtsein.

Die Mehrheit hat Trump gegen sich - schon am 9. Tag im Amt

Das bekannteste Umfrageinstitut der USA, das Gallop, fragt seit 1945, ob die Menschen zufrieden oder unzufrieden mit ihrem Präsidenten sind.

Mit Donald Trump waren bereits am neunten Tag seiner Amtszeit mehr als die Hälfte der Befragten unzufrieden.

Erst der Vergleich mit seinen Vorgängern, wie ihn auch der Schweizer "Tagesanzeiger" erstellt hatte, zeigt, wie ungewöhnlich das ist: Bislang führte Harry S. Truman die Statistik an. Mit 524 Tagen.

Dazu muss man wissen, dass die Umfragen heute viel häufiger durchgeführt werden als früher, die Statistik also leicht verzerrt ist. An den Dimensionen ändert das dennoch nicht.

So viele Tage dauerte es, bis mehr als die Hälfte der Amerikaner unzufrieden mit ihrem Präsidenten war

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Datenquelle: Gallup. Fotos: Edmonston Studio/Library of Congress Prints and Photographs Division Washington, D.C. 20540 USA (8)/Karl Schumacher/Eric Draper/Pete SouzaGrafik: Tobias Böhnke.

Den höchsten Wert in Sachen Ablehnung bekam übrigens George W. Bush. Bis zu 71 Prozent fanden, er mache einen schlechten Job. Ganz anders Dwight D. Eisenhower, John F. Kennedy und Gerald Ford: Bei ihnen erreichte die Ablehnung niemals die 50-Prozent-Marke.

Nun behauptet Trump ja gerne, Fakten seien nichts wert. Das ist keine günstige Voraussetzung für einen, der angetreten ist, Fakten zu schaffen.

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(lp)