POLITIK
31/01/2017 02:55 CET | Aktualisiert 31/01/2017 03:00 CET

"Verrückt und dumm": Arnold Schwarzenegger kritisiert Trumps Einreiseverbot

Austrian-born actor Arnold Schwarzenegger arrives before the award ceremony for the Golden Icon Award at the Zurich Film Festival in Zurich, Switzerland, September 30, 2015. REUTERS/Arnd Wiegmann
Arnd Wiegmann / Reuters
Austrian-born actor Arnold Schwarzenegger arrives before the award ceremony for the Golden Icon Award at the Zurich Film Festival in Zurich, Switzerland, September 30, 2015. REUTERS/Arnd Wiegmann

  • Arnold Schwarzenegger hat das Einreise-Dekret von Donald Trump kritisiert

  • Besonders die Art und Weise, wie dieses umgesetzt worden sei, stört den Ex-Politiker

Der österreichisch-amerikanische Schauspieler und Ex-Politiker Arnold Schwarzenegger ist kein Freund von Donald Trump. Bereits bevor der zum Präsidenten gewählt wurde, lieferten sich die beiden Republikaner den ein oder anderen erbitterten Streit.

Jetzt hat Schwarzenegger einen besonders scharfen Angriff auf Trump gestartet. In der US-Fernsehsendung "Extra" kritisierte er das Einreise-Dekret des Präsidenten mit harten Worten.

"Es ist verrückt. Es ist verrückt. Und es lässt uns dumm dastehen", sagte Schwarzenegger. Das eigentliche Problem sei jedoch gar nicht das Dekret an sich, sondern die Art und Weise, wie die Anordnung umgesetzt worden sei.

"Ich glaube, sie haben das Dekret übereilt erlassen", sagte Schwarzenegger. Er wisse zwar, was Trump mit seinem Einreisestopp erreichen wolle, "aber damit muss man anders umgehen und es gibt einen richtigen Weg, diese Themen anzugehen und trotzdem zu erreichen, was er erreichen will."

Schwarzenegger erinnert an die eigene Vergangenheit

Der Schauspieler kritisierte, dass auch Menschen von dem Verbot betroffen seien, "die eine Greencard haben". Menschen also, die die Erlaubnis haben, permanent in den USA zu arbeiten – und die auf dem Weg sind, US-Bürger zu werden. "Auch ich war in dieser Situation", erinnert sich Schwarzenegger.

Bilder von den Flughäfen verschiedener US-Metropolen zeigen, dass Schwarzeneggers Kritik berechtigt ist. Eine Abstimmung zwischen den Behörden habe es nicht gegeben, an den Flughäfen brach zweitweise Chaos aus.

Empörung löste ein Bericht über einen fünfjährigen Jungen US-amerikanischer Staatsbürgerschaft aus, der offenbar für Stunden von seinen Eltern getrennt und festgehalten wurde. In mehreren Medien wurde berichtet, dass dem Jungen sogar Handschellen angelegt worden waren.

(bp)