POLITIK
31/01/2017 05:17 CET | Aktualisiert 31/01/2017 08:18 CET

Umfragehoch der SPD: So groß ist der Schulz-Effekt wirklich

Die SPD profitiert stark vom Schulz-Effekt. In einer aktuellen Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung legt die SPD 5 Prozentpunkte zu – auf mittlerweile 26 Prozent. Es ist der höchste Wert für die Sozialdemokraten seit zweieinhalb Jahren. Die Union bleibt in der Umfrage weiter bei 32,5 Prozent und rückt für die SPD in Reichweite.

Sechs von zehn SPD-Anhängern glauben, dass Schulz ein besseres Ergebnis einfahren wird, als Peer Steinbrück vor vier Jahren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Huffington Post hervor. Steinbrück holte 2013 25,7 Prozent.

69 Prozent der SPD-Anhänger glauben, dass Schulz' Kandidatur gut für die Partei ist. Ähnlich viele sagen, dass er als Bundeskanzler gut bis sehr gut für Deutschland ist.

Insa-Chef Hermann Binkert sagte der "Bild“-Zeitung zum Ergebnis der Umfrage, Zitat: "Martin Schulz bringt die SPD auf Augenhöhe mit der CDU. Die Bundestagswahl ist offener denn je.“

In der Umfrage verliert die Linke einen halben Prozentpunkt und kommt auf 10,5 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und liegen nun bei 7,5 Prozent. Auch die FDP verliert einen Punkt und kommt auf 6,5 Prozent.

Am deutlichsten verliert die AfD: minus 1,5 Prozentpunkte. Die Partei kommt damit nun auf 13 Prozent.