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31/01/2017 08:38 CET | Aktualisiert 31/01/2017 13:39 CET

"Wahlplakat geleakt": So fies macht sich "extra 3" über die SPD lustig

"Wahlplakat geleakt": So fies macht sich "extra 3" über die SPD lustig
Max Rossi / Reuters
"Wahlplakat geleakt": So fies macht sich "extra 3" über die SPD lustig

  • Das Satiremagazin "extra 3" macht sich in einem Tweet über die SPD-Politiker Martin Schulz und Sigmar Gabriel lustig

  • Der Tweet zeigt ein fiktives Wahlplakat

Die SPD reitet momentan auf einer Welle der Euphorie - dank ihres neuen Hoffnungsträgers und Kanzlerkandidaten Martin Schulz.

Seit der Ex-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel zurücksteckte und seinem Parteigenossen die Kanzlerkandidatur überließ, klettert die Partei in der Wählergunst nach oben. Zuletzt erreichte die SPD in einer Umfrage mit 26 Prozent ihren höchsten Umfragewert seit zweieinhalb Jahren.

Das politische Satiremagazin "extra 3" hat sich nun überlegt, mit welchen Botschaften Schulz im Wahlkampf werben könnte.

Denn tatsächlich ist über die inhaltliche Agenda das Europapolitikers wenig bekannt.

Mit einem möglichen Wahlplakat ziehen sie nicht nur über den Kanzlerkandidaten her - sondern auch über seinen Vorgänger Sigmar Gabriel.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte "extra 3" ein vermeintlich geleaktes Wahlplakat. Darauf sieht man den lächelnden Schulz, der mit beiden Daumen nach oben zeigt. Daneben ist zu lesen: "Ich bin nicht Sigmar Gabriel."

martin schulz

Screenshot Twitter/extra3

Umfragewerte sprechen für Schulz

Tatsächlich waren seine schwächeren Umfragewerte wohl einer der Gründe für Gabriel, Schulz den Vortritt zu lassen.

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid hatte etwa gezeigt, dass Schulz gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bessere Chancen haben würde. Könnte man beide direkt wählen, würde Merkel 39 Prozent der Stimmen bekommen, Schulz aber 38 Prozent. In derselben Umfrage erreicht Gabriel im direkten Vergleich mit der Kanzlerin lediglich 27 Prozent, Merkel bekäme 46 Prozent.

Die Aussage des Plakats von "extra 3" hat also durchaus einen wahren Kern. Auf Twitter verbreitete sich das Bild in kurzer Zeit.

Im Wahlkampf wird Schulz aber sicherlich mehr tun müssen, als sich nur von seinem Vorgänger abzugrenzen.

Mehr zum Thema: "Antideutsche Wirtschaftspolitik": Union attackiert Martin Schulz

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(lp)