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30/01/2017 11:45 CET

Der Schulz-Effekt: SPD legt bei Umfragewerten stark zu

Laut einer aktuellen Umfrage liegt die SPD bei 26 Prozent - ihrem höchsten Wert seit zweieinhalb Jahren
dpa
Laut einer aktuellen Umfrage liegt die SPD bei 26 Prozent - ihrem höchsten Wert seit zweieinhalb Jahren

  • Laut einer aktuellen Umfrage liegt die SPD bei 26 Prozent - ihrem höchsten Wert seit zweieinhalb Jahren

  • Einzige mögliche Regierungsoption bleibt die Große Koalition

Am Sonntag hat der frisch gekürte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, eine umjubelte Rede gehalten. Die SPD-Mitglieder feierten – und waren von ihrem Hoffnungsträger begeistert.

Eine Umfrage des Insa-Instituts für die "Bild"-Zeitung stützt die Freude über Schulz. Denn dort erreicht die SPD die größte Zustimmung seit zweieinhalb Jahren.

Demnach würden 26 Prozent der Befragten die SPD wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Das sind ganze fünf Prozentpunkte mehr gegenüber der Vorwoche.

Die guten Sympathiewerte von Martin Schulz scheinen sich also tatsächlich auf die Wählergunst auszuwirken.

Das sind die Ergebnisse der anderen Parteien

Die Union kommt bei Insa auf 32,5 Prozent, die Linke auf 10,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte). Die Grünen und die FDP verlieren jeweils einen Prozentpunkt und kommen auf 7,5 Prozent beziehungsweise 6,5 Prozent. Auf die AfD entfallen 13 Prozent, ein Minus von 1,5 Prozentpunkte im Vergleich zu Vorwoche.

Für Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün würde es laut der Umfrage nicht reichen. Die einzige mögliche Regierungsoption bleibt die Große Koalition aus Union und SPD.

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Insa-Chef Hermann Binkert sagte gegenüber der "Bild": "Martin Schulz bringt die SPD auf Augenhöhe mit der CDU. Die Bundestagswahl ist offener denn je."

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Trend anhält – und Schulz wirklich neue Wähler an die SPD binden kann.

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(ks)