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29/01/2017 14:35 CET | Aktualisiert 30/01/2017 03:03 CET

Stephen King hat ein eindrückliches Bild für das, was Trump treibt

Stephen King hat ein eindrückliches Bild für das, was Trump treibt
Mike Segar / Reuters
Stephen King hat ein eindrückliches Bild für das, was Trump treibt

Dieser Tage wird viel analysiert, was das Treiben des neuen US-Präsidenten Donald Trumps aus den USA, aus der Welt machen wird.

Und weil das, was Trump schon in der ersten Woche seiner Amtszeit angestellt hat, so unfassbar weit von dem abweicht, was man als Spitzenpolitiker normalerweise so tut, bemühen viele drastische Vergleiche, um die Dimension doch noch irgendwie fassbar zu machen.

"Berserker-Politik" des "Bulldozer-Präsidenten"

Die nicht eben für ihre drastische Wortwahl bekannte Nachrichtenagentur dpa etwa schreibt über Trumps „Berserker-Politik“, nennt ihn den „Bullzoder-Präsidenten“.

US-Schriftsteller Stephen King hat seinem Vergleich zu Trumps Wirken in einen Tweet gepackt. Eine passende Art der Kommunikation, wenn man an Trumps Gepflogenheiten denkt. Und ein passendes Bild in einer Zeit, da Trump die US-Wirtschaft mit Strafzöllen schützen will, die heimische Autoindstrie etwa.

Stephen King und der "Hooligan" Trump

King schreibt also:

„Man stelle sich vor, ein Hooligan schütte Zucker in den Tank eines teuren und gut gepflegten Autos. Trump ist dieser Hooligan. Amerika ist das Auto.“

Es ist ein Bild, das viele beschäftigt. Der Tweet bekam innerhalb weniger Stunden 20.000 Likes, wurde 9000 Mal geteilt.

Und die User überlegen, ob Trump nicht der Zucker sei, und seine Wähler die Hooligans. Und ob die USA wirklich so gut dastehen wie ein flottes Auto.

Ein anderer findet, Trump schütte nicht Zucker in den Tank, sondern packe eine „cherry bomb“, einen illegalen Feuerwerkskörper, hinein.

Wahrscheinlich treffen beide Bilder ganz gut. Mit seinem Protektionismus droht Trump die US-Wirtschaft langfristig mächtig auszubremsen, sagen Experten. Aber was er gerade an Dekreten erlässt, ist politischer Sprengstoff.

(bp)