POLITIK
29/01/2017 05:12 CET | Aktualisiert 29/01/2017 08:54 CET

"Es reicht": So treffend kommentiert Jan Böhmermann Trumps Einreise-Verbot

"Es reicht": So treffend kommentiert Jan Böhermann Trumps Einreise-Verbot
dpa
"Es reicht": So treffend kommentiert Jan Böhermann Trumps Einreise-Verbot

  • Jan Böhmermann appelliert an die Deutschen: "Gemeinsam für die Freiheit. Es reicht!"

  • Der Entertainer reagiert damit auf die Isolationspolitik des US-Präsidenten Trump

  • Böhmermann sieht die Große Koalition in der Pflicht, Haltung zu zeigen

Wenn man die Bilder aus Washington, New York oder Los Angeles sieht, beschleicht einen ein bedrohliches Gefühl: Der gesellschaftliche Frieden in den USA steht auf der Kippe.

Tausende Menschen gehen dort derzeit auf die Straße, um gegen die restriktive Isolationspolitik des Präsidenten Donald Trump zu protestieren.

Der deutsche Entertainer Jan Böhmermann hat zu den Ereignissen in den USA Stellung genommen. Dort hatte Trump per Dekret Flüchtlingen aus sieben muslimisch geprägten Ländern die Einreise verboten, er plant weiter den Bau eine Grenzmauer zu Mexiko.

Böhmermann schrieb bei Twitter kurz und treffend: "Wir lassen uns nie wieder teilen. Wir bauen nie wieder Mauern. Wir stehen für einander ein. Und gemeinsam für die Freiheit. Es reicht!"

Böhmermann nimmt Politiker in die Pflicht

In einem anderen Tweet richtete sich Böhmermann direkt an CDU, CSU und SPD. Der Entertainer schrieb: "Wenn zehntausenden deutschen Staatsangehörigen die Freiheit genommen wird, gibt es keinen Grund zu schweigen.“

Auch Deutsche sind von Trumps Einreise-Bann betroffen. Das musste etwa der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, erfahren: Nouripour wurde im Iran geboren und hat - neben der deutschen - auch die iranische Staatsbürgerschaft.

Er ist damit direkt vom Verbot betroffen – und das obwohl er Vizechef der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe ist.

Der Huffington Post sagte Nouripour: "Trumps Dekret zum Einreisestopp ist nichts anderes als dreckige Symbolik auf Kosten tausender Menschen und des gesellschaftlichen Friedens".

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(ll)