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27/01/2017 17:09 CET

Medienbericht: CSU will mit Guttenberg im Wahlkampf werben

Thierry Roge / Reuters
Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg soll sich laut "Spiegel" für die CSU auf Wahlkampfveranstaltungen engagieren

  • Der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg soll sich laut "Spiegel" für die CSU auf Wahlkampfveranstaltungen engagieren

  • Das vereinbarte er mit Generalsekretär Andreas Scheuer bei einem Treffen in München

Anfang der Woche trafen sich der frühere Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer zu einem vermeintlichen "Geheimtreffen" in einem Restaurant in München.

So geheim war das Treffen dann doch nicht. Die "Bild" berichtete darüber und mehrere Medien, unter anderem auch die "Süddeutsche Zeitung", spekulierten, ob Guttenberg in die Politik zurückkehren würde.

Alle paar Monate koche in der Partei schließlich das Thema hoch, dass Guttenberg ein Comeback hinlegen könnte, schrieb die "SZ". Der CSU-Politiker musste 2011 wegen einer abgeschriebenen Doktorarbeit seinen Posten abgeben.

Guttenberg soll sich im Wahlkampf engagieren

Nun berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe am Samstag: Guttenberg werde sich zwar nicht für ein Bundestagsmandat bewerben.

Allerdings hätten Scheuer und er verabredet, dass Guttenberg sich für die CSU aktiv am Wahlkampf beteiligen soll. Guttenberg habe zugesagt, für mehrere große Kundgebungen nach Bayern zu kommen, schreibt der "Spiegel".

Zuletzt hatte sich CSU-Vize Manfred Weber im Münchner "Merkur" dafür ausgesprochen, dass Guttenberg sich mehr für die Partei einbringen solle. "Eine weitere wahrnehmbare Stimme in der Außen- und Sicherheitspolitik wäre nicht von Nachteil für unsere Mannschaft in den anstehenden Wahljahren", sagte er.

Guttenberg lebt in den USA. Nach der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump hatte er mit einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Aufmerksamkeit erregt. Darin hatte er Trump als "irrlichternden Präsidenten" bezeichnet und von der Bundesregierung klare, konstruktive und gegebenenfalls harte Antworten auf die Vorstellungen des US-Präsidenten gefordert.

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(mf)