POLITIK
27/01/2017 01:02 CET | Aktualisiert 27/01/2017 09:59 CET

Trumps Chefstratege rät Medien: "Einfach mal Klappe halten"

Carlo Allegri / Reuters
Der Chefstratege Donald Trumps, Stephe K. Bannon, geht auf Konfrontation mit den Medien

  • Trumps Chefberater Stephen Bannon sucht die Konfrontation mit den Medien

  • Er rät ihnen, "die Klappe zu halten"

  • US-Journalisten reagierten entsetzt

Der Chefstratege und Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Stephen K. Bannon, geht auf Konfrontation zu den US-Medien. Er sagte Journalisten während eines Interviews, die Medien sollten "einfach mal die Klappe halten”.

In einem Telefongespräch mit der "New York Times" sagte Bannon: "Ich möchte, dass sie mich zitieren. Die Medien sind hier die Oppositionspartei. Sie verstehen dieses Land nicht. Sie verstehen immer noch nicht, warum Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten ist. "

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Die Medien hätten sich bei der Berichterstattung im Wahlkampf “bis auf die Knochen blamiert”, da sie Trumps Wahlsieg nicht kommen sahen, fuhr er fort. "Deshalb habt ihr keine Macht", sagte er den Journalisten. "Ihr wurdet gedemütigt. In dem Gespräch bezeichnete er sich selbst scherzhaft als "Darth Vader".

Dann riet er den Medienvertretern: “Die Medien sollen die Klappe halten und mal eine Weile zuhören”. Bannon ist der Herausgeber des rechtskonservativen Internetportals "Breitbart News".

US-Journalisten reagierten mit Entsetzen. "In was für einem Land leben wir?", fragte CNN-Korrespondentin Christiane Amanpour auf Twitter.

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