LIFE
25/01/2017 12:55 CET | Aktualisiert 30/01/2017 05:54 CET

Wie ein Mann einen gewöhnlichen Van in ein mobiles Zuhause für seine ganze Familie verwandelte

Ingenieur Jack Richens, und seine Partnerin Lucy Hedges haben sich einen Traum erfüllt. Gemeinsam haben sie ein mobiles Zuhause für ihre vierköpfige Familie entworfen und gebaut.

Nachdem der Ingenieur und die Tontechnikerin keinen Camper auf dem Markt finden konnten, der ihnen gefiel, beschlossen sie, selbst zur Tat zu schreiten.

Ihr Van ist ein wahres Designerstück und noch dazu so praktisch eingerichtet, dass alle vier Familienmitglieder darin bequem Platz haben. Der Brite hat ihn für 10.000 Euro gebraucht gekauft und noch einmal etwa 12.000 Euro in den Ausbau investiert.

In unserem Video oben zeigen wir euch, wie aus einem normalen Van ein einzigartiger Familien-Camper wurde.

Den Bauprozess hat Jack auf dem Instagram-Account "This Moving House" dokumentiert.


Der Huffington Post hat Jack noch mehr über seinen besonderen Van erzählt:

“Ich selbst habe sieben Jahre lang in einem Van gelebt. So konnte ich Geld sparen, um ein Haus zu kaufen. Außerdem bot der Van mir viele Freiheiten wie Reisen, Surftrips, Festivals und vieles mehr.

Weil ich so viel Zeit darin verbrachte, habe ich mir ständig Gedanken gemacht, wie er sich verbessern ließe. Das ganze Layout für unseren neuen Familien-Van hat dann meine Freundin Lucy entworfen. Sie hatte viele clevere Ideen.

Ich wollte unbedingt feststehende Betten, denn wenn man sich hinsetzen- oder legen will, macht es keinen Spaß, zuerst ein Bett auszuziehen. Die festen Betten waren eine echte Design-Herausforderung, doch Lucy hat es hinbekommen.

Die Kinder lieben die Kojen

Die Kojen sind für die Kinder. Sie können darin schlafen und spielen und sie lieben sie. Sie sind außerdem größer, als sie aussehen - ich selbst habe schon darin geschlafen.

Es gab viele Probleme, Hindernisse und Herausforderungen während der Bauphase. Alles musste kindersicher und so gebaut sein, dass es die Unebenheiten der Straßen übersteht. Das Schwierigste war jedoch, die Zeit und Muße aufzubringen, den Van fertigzustellen.

2017 geht es nach Europa und Nordafrika

Es vergingen Tage, manchmal Wochen, in denen man keinen Fortschritt erkennen konnte. Das bricht einem das Herz und macht es extrem schwer, immer weiter an dem Projekt zu arbeiten. Insgesamt habe ich vier Monate gebraucht.

Mit unserem Van haben wir schon viele Trips entlang der britischen Küste, durch Wälder und Gebirge gemacht und zahlreiche Festivals besucht. 2017 wollen wir Europa erkunden und vielleicht nach Nordafrika reisen - das wäre ein schöner Familienausflug.”

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(lm)