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25/01/2017 14:42 CET | Aktualisiert 25/01/2017 15:50 CET

Trump erlässt Dekret für Mauerbau an Grenze zu Mexiko

NICHOLAS KAMM via Getty Images
Donald Trump will sein Versprechen wahr machen und eine Mauer zu Mexiko

  • Die Mauer zu Mexiko kommt, obwohl Kritiker das für ein Himmelfahrtskommando halten

  • US-Präsident Trump hält damit an seinem markantesten Wahlkampfversprechen fest - und brüskiert damit Mexiko

Donald Trump hat mit einer Präsidenten-Anordnung den ersten Schritt zum Bau einer Grenzmauer zu Mexiko unternommen. Der US-Präsident unterzeichnete am Mittwoch eine Order zum möglichen Start des hochumstrittenen Projektes.

Für die Umsetzung seines markantesten Wahlkampfversprechens veranschlagen Experten Kosten in Höhe von bis zu 40 Milliarden Dollar.

Experten halten den Mauerbau für reine Geldverschwendung

Die Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten ist rund 3200 Kilometer lang. Ein Teil davon ist bereits mit Grenzzäunen und Sperranlagen gesichert. Ziel ist es, den grenzüberschreitenden Handel mit illegalen Drogen sowie den Übertritt von Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung zu verhindern.

Experten halten jedoch den Bau der Mauer, für dessen Ankündigung sich Trump im Wahlkampf immer wieder von seinen Anhängern hatte feiern lassen, für Geldverschwendung. In Gebirgsregionen und Wüsten entfalte sie praktisch keine Wirkung, dort sei sie aber besonders schwierig und nur unter erheblichen Kosten zu errichten.

Mexiko wehrt sich gegen Trumps Zahlungsaufforderungen

Trump erklärte im Sender ABC, er wolle mit den Planungen sofort und mit dem Bau so schnell wie möglich beginnen, vermutlich innerhalb von Monaten. Mexiko werde für die Kosten zu einem späteren Zeitpunkt aufkommen müssen - und zwar "zu 100 Prozent".

Mexikos Regierung hat wiederholt betont, das Land werde keine Zahlungen für den Mauerbau leisten.

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