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23/01/2017 17:08 CET | Aktualisiert 24/01/2017 02:36 CET

Trumps Pressesprecher Spicer: "Wir haben das Recht, Unwahrheiten zu korrigieren"

Trumps Pressesprecher Spicer: "Wir haben das Recht Unwahrheiten zu korrigieren"
Kevin Lamarque / Reuters
Trumps Pressesprecher Spicer: "Wir haben das Recht Unwahrheiten zu korrigieren"

  • Trumps Pressesprecher Sean Spicer hat sein erstes Briefing im Weißen Haus gegeben

  • Obwohl er versöhnliche Töne anklingen ließ, warnte er die Medien

Donald Trumps Pressesprecher Sean Spicer hat gleich nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten für Furore gesorgt. Er ließ keine Fragen zu, beschimpfte Journalisten und drohte ihnen.

Am Montag hatte er seinerstes offizielles Briefing im Weißen Haus. Und Spicer gab sich dieses Mal etwas versöhnlicher. "Wir haben die Absicht, Sie nie anzulügen." Er gab aber zu, dass er sich mit der Presse wohl manchmal über die Fakten streiten wird.

Dann wiederholte er seine Aussage über Trumps Vereidigung. Noch nie hätte die Amtseinführung eines US-Präsidenten so viele Zuschauer gehabt. Spicer lieferte auch gleich eine Begründung: Millionen Menschen hätten die Zeremonie im Internet verfolgt - früher habe es solche Möglichkeiten aber noch nicht gegeben.

"Wir haben das Recht zu korrigieren"

Und er verteidigte auch gleich seine Angriffe auf bestimmte Medien: "Wir haben das Recht, rauszugehen und die Aufzeichnungen zu korrigieren," sagte Spicer über seiner Meinung nach falsche Presseberichte.

Spicer attackierte die anwesenden Journalisten zwar nicht, aber ging auch nicht auf deren Fragen ein. "Geben Sie uns doch ein bisschen Zeit" oder "Da muss ich mich erst noch schlau machen" waren seine Antworten.

Zum Abschied schlug er dann wieder versöhnliche Töne an: "Diese erste Runde mit Ihnen hat mir viel Spaß gemacht. Ich hoffe auf weitere Begegnungen."

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(lp, bp)